White Bird

USA, 2023
Kriegsdrama
  • Zweikanalton
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260926224000
VPS 00:00

Übersicht

Im Zweiten Weltkrieg verbirgt sich ein jüdisches Mädchen im Stall der Familie eines Schulkollegen. In diesem Versteck erschaffen sich die beiden einen Zufluchtsort voller Magie. Marc Forster erzählt gefühlvoll vom Wert der Menschlichkeit angesichts drohender Grausamkeit. Free-TV-Premiere.

Themen

    Details

    Nach einem Mobbingvorfall an seiner Schule nimmt die Grossmutter sich Julian zur Brust und erzählt von ihrer tragischen Kindheit im Zweiten Weltkrieg, um ihm die wertvolle Bedeutung der Menschlichkeit zu vermitteln. Als 15-jähriges Mädchen im Elsass hat Sara mit ihrer Familie den Moment verpasst, vor den Nazis zu flüchten. Da die jüdische Bevölkerung zusammengetrieben werden soll, kommt Sara im Stall der Familie von Julien unter, einem Klassenkameraden, der ihr bislang höchstens wegen seines gelähmten Beines aufgefallen ist. In diesem Versteck vermittelt der hilfsbereite Jüngling Sara nicht nur, was sie tagsüber in der Schule verpasst hat. Dank seiner Nebenjobs als Filmvorführer bringt Julien seinem Schützling mittels eines Projektors auch den Zauber der Kunst und den Glanz der weiten Welt in den engen Stall. Darob vergessen das Mädchen und sein Beschützer für wertvolle Minuten, wie nahe die Gefahr der Entdeckung und der Ermordung durch die Nazis ist.In der Tradition familiengerechter Filme zum Nationalsozialismus, wie «The Boy in the Striped Pajamas» (2008) und «The Book Thief» (2013), erzählt «White Bird», beruhend auf einer gleichnamigen Comicvorlage von R. J. Palacio, von einer aussergewöhnlichen Freundschaft und ersten Liebe während der Gräuel des Zweiten Weltkriegs. Für den Davoser Hollywoodregisseur Marc Forster («James Bond 007 - Ein Quantum Trost») war es, wie er anlässlich der Weltpremiere in Zürich erklärte, eine Herzensangelegenheit, diese Geschichte gerade jetzt fürs Kino zu verfilmen, da vor der Grausamkeit faschistischen Gedankenguts wieder gewarnt werden muss. Marc Forsters Drama spricht ein breites Publikum an und gefiel auch den Kritikern des Schweizer Medienmagazins «Tele»: «Mit grandioser Kamera und präzisem Rhythmus erzählt Forster von Antisemitismus, aber auch, wie das Gute in finsteren Zeiten überlebt. Szenen wie jene, wo die Teenies im Auto auf eine imaginäre Parisreise gehen, sind magisch. Diese intensive Beziehung fesselt auch dank der Schauspieler.»

    Hinweis

    [Sprachen: Deutsch / Englisch]

    Personen

    Schauspieler:
    Rolle
    Sara Blum
    Grossmutter
    Vivienne Beaumier
    Julien Beaumier
    Julian Albans
    Regie:Marc Forster
    Drehbuch:Mark Bomback
    Buch/Autor:R.J. Palacio
    Kamera:Matthias Koenigswieser
    Musik:Thomas Newman, Mark Siegel
    TVinfo
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