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Die Kartoffel ist ein Grundnahrungsmittel. So hat es sich der Kartoffelpionier Friedrich der Große in seinem „Kartoffelbefehl“ aus dem Jahre 1756 für seine Untertanen gewünscht.Aber nur 60 Prozent der Kartoffelernte werden verzehrt: als Salzkartoffel, Pommes oder Chips. Denn die Stärke in der Kartoffel ist Grundlage für Klebstoffe, Textilien und Papier. Ohne sie würde die Tinte auf dem Papier verlaufen. Wegen ihres Stärkegehaltes ist die Kartoffel auch einer der wichtigsten nachwachsenden Rohstoffe für die Industrie.Niedersachsen ist das mit Abstand größte Kartoffelanbaugebiet in Deutschland. Im Westen Niedersachsens, in der Grafschaft Bentheim, steht Europas größte kartoffelverarbeitende Stärkefabrik. Seit Anfang der 1960er-Jahre werden in Cloppenburg aus Kartoffeln Pommes und andere Produkte hergestellt. Mittlerweile sind es 500.000 Tonnen Kartoffeln im Jahr.Die Dokumentation aus der Reihe „Wie geht das?“ besucht den Kartoffelbauern auf dem Acker bei der Ernte der „Erdäpfel“ und blickt hinter die Kulissen der Kartoffelindustrie.
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