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Im Hochsicherheitsgefängnis der Hafenstadt Cebu City auf den Philippinen sitzen Mörder, Menschenhändler, Drogendealer ein. Um Aufstände zu vermeiden, müssen die Wärter 24/7 wachsam sein. Viele der inhaftierten Männer und Frauen, die in einem getrennten Bereich untergebracht sind, warten dort jahrelang auf ihr Urteil. Denn die Anzahl an Straftaten, mit denen sich die philippinischen Gerichte befassen müssen, ist extrem hoch, die Justiz ist überlastet. Wie in vielen anderen philippinischen Gefängnissen gelten auch in Cebu City völlig andere Gesetze als außerhalb. Da die Haftanstalten oft überbelegt sind, hat sich in manchen eine Art internes Gesellschaftssystem gebildet. Angeführt wird es in der Regel von einem Bosyo - einem Häftling, der sich über die Jahre einen Namen gemacht und nun das Sagen über die anderen Inhaftierten hat. Für die Gefängniswärter bedeutet das vor allem eine Arbeitserleichterung. Denn der Bosyo regiert mit strenger Hand. Gewalt, Enge und Machtkämpfe prägen Gefängnisse weltweit. „Überleben hinter Gittern“ zeigt den Kampf der Insassen um Würde und Zukunft - und wirft die Frage auf, wann Kontrolle zur Unterdrückung wird.
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