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West-Berlin ist in den 80er Jahren das Epizentrum der deutschen Musikwelt. Hier spielt das Leben und die Musik. Annette Humpe singt mit „Ideal“ „Berlin“ - der Song wird zum Soundtrack der frühen 80er Jahre. Er ist ein Grundstein für das, was später als „Neue Deutsche Welle“ in die Charts einzieht. Die gebürtige Ost-Berlinerin Nina Hagen ist angekommen in West-Berlin. Und feiert mit ihrer „Nina Hagen Band“ Erfolg auf Erfolg. Doch die exzentrische Sängerin und ihre Musiker trennen sich im Streit. Ihre „Band“ geht als „Spliff“ eigene Wege. Die Bands der Neuen Deutschen Welle hört auch André Herzberg in Ost-Berlin. Mit seiner Rockband „Pankow“ komponiert und inszeniert er das kritische Rocktheaterspektakel „Paule Panke“. Dessen Lebenslauf ist deckungsgleich mit dem von Herzberg: Lehre als Bauarbeiter, Berufsschule. Dort Dinge anhören, die ihn nicht interessieren. Fremdbestimmt. Ein ganz normaler Jugendlicher. Kein sozialistischer Held. Diese Geschichte finden die DDR-Oberen nicht gut. Es gibt keine Amiga-Veröffentlichung, keine TV-Auftritte. Dafür spielt „Pankow“ live, und das Publikum ist begeistert. West-Berlin, die Stadt ohne Sperrstunde, ohne Wehrpflicht bietet ein Milieu für unangepasste Menschen und Freiräume zum Experimentieren.
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