Die Regisseurin Kathryn Bigelow ist eine diskrete Frau. Interviews gibt sie kaum, sie lässt lieber ihre Filme für sie sprechen.
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Die Regisseurin Kathryn Bigelow ist eine diskrete Frau. Interviews gibt sie kaum, sie lässt lieber ihre Filme für sie sprechen.

Kathryn Bigelow bei der 82. Oscarverleihung 2010: Als erste Frau gewann sie für das Kriegsdrama "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" den Oscar für die beste Regie.

Regisseurin Kathryn Bigelow in jungen Jahren: An der Columbia University studierte sie Film und drehte Kurzfilme.

Regisseurin Kathryn Bigelow und Schauspieler Will Poulter (Mi.) am Set des Historienkrimis "Detroit" (2017).
Übersicht
Kathryn Bigelow - in der Szene vertraulich „KB“ genannt - gilt als Powerfrau, kriegerisch und sexy zugleich. So vielfältig wie die Attribute der schwer fassbaren Regisseurin ist auch ihr „testosterongeladenes“ Actionkino, das auch beim Publikum beliebt ist. Wie es der Regisseurin gelang, die in den USA allgegenwärtige Gewalt zu ihrer Eintrittskarte nach Hollywood zu machen.
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Details
Kathryn Bigelow ist eine diskrete Frau, fast ein wenig geheimnisvoll. Interviews gibt die Regisseurin kaum, aus ihrem Leben erzählt sie so gut wie nie - sie lässt lieber ihre Filme für sie sprechen. Daher begibt sich die Dokumentation anhand Bigelows umfangreichen Filmografie auf Spurensuche nach dem Menschen, der hinter den actiongeladenen Blockbustern steckt.
Zu Wort kommen all diejenigen, die zu ihrem Erfolg beigetragen haben: Produzenten, Kameraleute, Schauspieler, Drehbuchautoren und alle anderen, die Bigelows ganz besonderem Stil zu seiner Berühmtheit verholfen haben. Unfassbar, unergründlich, unauffindbar, unklassifizierbar.
Da sich Kathryn Bigelow - ob absichtlich oder nicht - jeder öffentlichen Auseinandersetzung mit ihrer Person entzieht, mussten sich die Macher der Dokumentation ganz auf ihre Filme konzentrieren: Sie haben die wichtigsten zehn Spielfilme der Regisseurin immer wieder gesehen, analysiert und mit Gleichgesinnten diskutiert. Angefangen bei Bigelows Abschlussarbeit, dem Kurzfilm „The Set-Up“ (1978), über „Gefährliche Brandung“ (1991) und „Tödliches Kommando“ (2008) bis zu „Zero Dark Thirty“ (2012) und „Detroit“ (2017) sind sie ins Innere ihrer Werke eingetaucht wie Forscher in eine unbekannte Höhle. Dabei offenbarte sich ihnen eine außergewöhnliche Welt - und, ganz nebenbei, Bigelows ganz persönlicher Blick auf die USA.
Hinweis
Personen
Top-Spielfilm am 08.10.
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