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Eine alleinerziehende Mutter setzt alles aufs Spiel, um ihre gefährdete Tochter vor der Polizei und Drogendealern zu schützen, und flieht mit ihr in die Schweiz. Doch der erzwungene Neuanfang ist alles andere als leicht und verschärft den Konflikt zwischen Mutter und Tochter.
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Anna lebt als Alleinerziehende mit ihrer fünfzehnjährigen Tochter Lena in Riga. Ihr Alltag ist geprägt von finanzieller Enge und dem Versuch, Nähe und Kontrolle gegenüber ihrer Tochter in Balance zu halten. Lena steht an der Schwelle zum Erwachsenwerden, ist neugierig, trotzig und verletzlich. Sie bewegt sich in einem Freundeskreis, der von Drogen und Gewalt geprägt ist. Als Lenas Geburtstagfeier ausser Kontrolle gerät, kippt die fragile Ordnung endgültig. Lenas beste Freundin stirbt an einer Überdosis, Lena selbst überlebt schwer traumatisiert. Während die Polizei ermittelt und Drogendealer massiv Druck ausüben, trifft Anna überstürzt die Entscheidung, Lena zu schützen und mit ihr in die Schweiz zu fliehen. Doch auch im vermeintlich sicheren Umfeld finden sie keinen Halt. Anna ist abhängig von fremder Hilfe, arbeitet unter prekären Bedingungen und verliert zunehmend die Kontrolle über die Situation. Lena, die unter Schuldgefühlen und dem Verlust ihrer Freundin leidet, sucht Nähe und Abgrenzung zugleich. Zwischen Mutter und Tochter wechseln sich Fürsorge, Misstrauen, Wut und tiefe Zuneigung ab. Neue Begegnungen bringen Hoffnung, aber auch neue Gefahren, insbesondere, als Annas Schutzinstinkt sie in ein Machtverhältnis mit einem Mann treibt, das in Gewalt eskaliert. Nach einer traumatischen Nacht stehen Anna und Lena erneut an einem Wendepunkt. Die unmittelbare Gefahr scheint gebannt, doch die grundlegenden Fragen bleiben. Kehren sie zurück oder bleiben sie? Ist ein echter Neuanfang möglich? Und zu welchem Preis?
Hinweis
Audiodeskription
Personen
Schauspieler: Rolle | |
| Regie: | Olga Dinnikova |
| Drehbuch: | Olga Dinnikova |
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