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Dieser Film von 1985 lebt von den Geschichten und Anekdoten von Sigi Sommer. Zu Beginn bietet er einen Rückblick auf die Entstehung und die Geschichte der Wiesn. Anlass für die erste Wiesn 1810 war die Hochzeit des späteren Königs Ludwig I. mit Therese von Sachsen-Hildburghausen. Sigi Sommer erinnert sich an die Oktoberfeste seiner Kindheit und daran, dass auch der ganz arme Münchner seine Freude an der Wiesn haben konnte, weil er z.B. die Noagal, also die Reste im Bierglas, trinken durfte.
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Sigi Sommer alias Blasius der Spaziergänger führt 1985 anlässlich des 175-jährigen Bestehens des Münchner Oktoberfestes über die Wiesn. Zunächst aber gibt es einen historischen Rückblick auf deren Entstehung 1810: Es wurde damals aus Anlass der Hochzeit zwischen Kronprinz Ludwig und Therese von Sachsen-Hildburghausen auf der Theresienwiese ein Pferderennen ausgerichtet mitsamt Festbuden etc. Dieses Fest wurde von da an jedes Jahr wiederholt und weil es ursprünglich immer im Oktober stattfand, war es eben das „Oktoberfest“.
Danach folgen die Erinnerungen des Münchner Originals Sigi Sommer an das Oktoberfest seiner Kindheit und Jugend, als die heutige „Theresienwüste“ noch die „Theresienwiese“ der Münchner und der angereisten Gäste war. Sommer sagt, dass früher in seiner Kindheit und Jugend auch der ganz kleine, der ganz arme Münchner seine Freude an der Wiesn haben konnte, weil auch für ihn immer irgendetwas abgefallen ist - wie z. B. die Noagal, also die Reste im Bierglas. Interessant ist daher die Anmerkung von Sommer, dass man sich zwar über das schlechte Einschenken auf der Wiesn durchaus aufregen kann, aber auf der Wiesn wird halt heutzutage noch viel mehr übriggelassenes Bier einfach weggeschüttet.
Der Film lebt von den Geschichten und Anekdoten Sommers und bietet im ersten Teil einen Rückblick auf die Entstehung und die Geschichte der Wiesn, die so genau auch nicht jeder kennt.
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