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Weltweit entstehen Bauwerke nach dem Vorbild der Natur. Moderne Ingenieurskunst verbindet Ästhetik, Funktion und Nachhaltigkeit - neue Wege für eine Architektur der Zukunft. Innovative Gebäude in London, Singapur und Cornwall zeigen, wie sich Prinzipien aus der Natur auf moderne Architektur übertragen lassen. Die Baukomplexe schonen Ressourcen und schaffen neue urbane Räume. Ein neuer Blick auf das Bauen im 21. Jahrhundert. Im Londoner Finanzdistrikt entsteht zu Beginn der 2000er-Jahre mit „30 St Mary Axe“ ein Hochhaus, das rasch ein architektonisches Wahrzeichen der Stadt wird. Besser bekannt als „The Gherkin“, orientiert sich die markante Form an biologischen Strukturen, unter anderem an Tiefseeschwämmen. Seine besondere Trag- und Fassadenstruktur ermöglicht flexible Raumkonzepte und trägt zu einem möglichst energieeffizienten Betrieb bei. In Singapur wächst im Stadtzentrum ein futuristischer Garten: die „Supertrees“. Die bis zu 50 Meter hohen Stahlkonstruktionen tragen vertikale Gärten, sammeln Regenwasser und sind in das Energiekonzept des Parks eingebunden. Nach Einbruch der Dunkelheit verwandeln sie sich in eine Licht- und Klanglandschaft - ein eindrucksvolles Beispiel für das Zusammenspiel von Technik, Natur und urbanem Grünraum. Ein stillgelegter Steinbruch in Cornwall beherbergt das „Eden Project“, einen einzigartigen Naturpark. Unter riesigen, lichtdurchlässigen Kuppeln gedeihen tropische und subtropische Pflanzenarten. Die neuartigen Gewächshäuser ziehen jährlich Hunderttausende Besucher an. Sie stehen exemplarisch für nachhaltige Architektur und innovative Nutzungskonzepte im Umgang mit Landschaft und Ressourcen. Die Reihe „Geniale Bauwerke der Geschichte“ von ZDFinfo präsentiert Bauten von der Antike bis zur Neuzeit. Meisterhafte Ingenieurskunst am Rande des Machbaren. Was verraten diese Konstruktionen über ihre Erbauer - und ihre Zeit?
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