Hans Hass - Pionier der Tiefe

Deutschland, 2022
bis 05:55
Porträt
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260930051000
VPS 00:00

Für die Farbaufnahmen des Films "Unternehmen Xarifa" wird erstmals mit künstlichem Licht gearbeitet: ein aufwendiges Vorhaben, das den Zuschauern eine ungeahnt bunte Zauberwelt präsentiert.


Bildauswahl:


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Für die Farbaufnahmen des Films "Unternehmen Xarifa" wird erstmals mit künstlichem Licht gearbeitet: ein aufwendiges Vorhaben, das den Zuschauern eine ungeahnt bunte Zauberwelt präsentiert.


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Hans Hass entwickelte ein neuartiges System, das den Tauchsport für immer veränderte - vor seiner Zeit wurden vor allem schwere Helmtauchgeräte genutzt, welche die Taucher in ihrer Beweglichkeit und Sicht stark eingeschränkten.


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An Bord der "Xarifa" erkundet Hans Hass über viele Jahre hinweg das Rote Meer, die Karibik und die Ägäis. Mit über 43 Meter Länge ist sie damals die größte europäische Segeljacht.


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Hans Hass schaffte es noch vor seinem "Rivalen" Jacques-Yves Cousteau, mit einem selbst entwickelten, wasserdichten Kameragehäuse die Welt unter den Wellen zu fotografieren und zu filmen.


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Lotte Hass bringt sich den Umgang mit Unterwasserkameras und Tauchgeräten bei. Besonders ihre Mitarbeit bringt den Filmen von Hans Hass den internationalen Erfolg ein.


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Bevor Hans Hass erstmals Aufnahmen von einem Walhai machte, hatte niemand diese Tiere je gesehen. Heute wissen wir, dass sie friedlich sind - damals galten sie und andere Haiarten noch als blutrünstige Bestien.


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Die Besatzung der "Xarifa" bestand hauptsächlich aus Wissenschaftlern. Alle Crewmitglieder mussten Rollen im Film übernehmen und Dialoge sprechen.


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Der Druck, immer neue Filme auf die Leinwand zu bringen, um das teure Forschungsschiff und die Reisen zu finanzieren, ist immens. Hans Hass entscheidet sich schließlich zu einem Kurswechsel und verkauft schweren Herzens die "?Xarifa?".

Übersicht

Die Unterwasserwelt hat für viele Menschen eine magische Anziehungskraft. Die ersten Aufnahmen von farbenprächtigen Korallenriffen und imposanten Haien verdanken wir Hans Hass. Er machte in den 1930er Jahren als Erster dem großen Publikum die Welt der Meere mit seinen Filmen und Forschungsexpeditionen zugänglich - zu einer Zeit, in der das noch fast unmöglich schien.

Themen

    Details

    Eine Reise an die französische Riviera ist prägend für seine Zukunft. Hier entdeckt Hans Hass seine Begeisterung für die Unterwasserwelt, die ihn im Laufe seines Lebens zum Pionier der Unterwasserfotografie und Meeresforschung werden lässt. Aber wie kam es dazu, dass ein junger Mann aus Wien - noch dazu zu Beginn des Zweiten Weltkrieges - allen Widrigkeiten zum Trotz eine bahnbrechende Karriere als Taucher, Filmemacher und Zoologe beginnen sollte? Sein Biograf und langjähriger Freund Michael Jung kennt Hass‘ Vision: Er wollte Meerestiere in ihrem eigenen Lebensraum studieren, als einer in ihrer Welt. Ein radikal neuer Ansatz, der ganz neue Beobachtungen zuließ. Unterwasserfotograf und Meeresbiologe Laurent Ballesta profitiert von Hass‘ Arbeit noch heute, ebenso wie die Unterwasserfilmproduzenten Claudia und Hendrik Schmitt. Claudia Schmitt weiß vor allem um die Pionierarbeit von Hass‘ Frau Lotte, die maßgeblich zum Erfolg ihres Mannes beitrug, und als erste Frau die männerdominierte Unterwasserwelt eroberte. Unter dieser Berühmtheit litt allerdings die eigene Tochter. Denn einen Großteil der Kindheit sah Meta Raunig-Hass ihre Eltern nur im Fernsehen oder auf der Kinoleinwand. Die Dokumentation gibt spannende Einblicke in die Welt von Hans Hass, der mit seinen mehr als 70 Filmen und zahlreichen selbst entwickelten Technologien den Grundstein legte für Unterwasserfilme und -filmer, die ihm folgen sollten.

    Hinweis

    Personen

    Regie:Daniela Pulverer


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