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Phänomen Barbie: Es gibt sie in allen Hautfarben, im Rollstuhl, divers und inklusiv - und sie polarisiert Jung und Alt. Später ist Barbie in einer Hollywood-Komödie im Kino zu sehen. Erfunden wurde Barbie von der Geschäftsfrau Ruth Handler. Die erste erwachsene Puppe mit eigener Karriere - ein Vorbild. Mit Millionen Followern auf Instagram ist sie heute auch Influencerin.
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Sie war Präsidentin oder Astronautin - lange, bevor die Realität ihr folgte: Barbie. Es gibt sie in allen Hautfarben und im Rollstuhl - Diversität und Inklusion sind längst Teil des Konzepts. Keine andere wird so geliebt und gehasst wie sie. Im Sommer 2023 eroberte „Barbie“ als Hollywood-Film die Kinoleinwand. Die Welt war im Barbie-Fieber, Pink die Modefarbe der Saison.
Doch was viele nicht wissen: Barbie ist das Produkt der ehrgeizigen Geschäftsfrau Ruth Handler, einem amerikanischen Einwandererkind mit jüdisch-polnischen Wurzeln. Gemeinsam mit ihrem Mann und einem Geschäftspartner gründete sie das Spielzeugunternehmen Mattel.
Auf einer Europareise entdeckte sie die Puppe „Lilli“, ein Merchandise-Produkt einer Boulevardzeitung. Handler erkannte sofort das Potenzial: Zum ersten Mal sah sie eine erwachsene Puppe mit eigenem Stil. Zuvor gab es nur Babypuppen, die Mädchen früh auf die Mutterrolle vorbereiten sollten.
1959 wurde Barbie auf der Spielwarenmesse in New York vorgestellt. Bereits im ersten Jahr verkaufte Mattel rund 350.000 Exemplare - das Barbie-Universum war geboren. Das Konzept war schlüssig und wirtschaftlich durchdacht: Barbie wurde zum Sinnbild einer selbstständigen Frau - mit eigenem Haus, Auto und Beruf. Heute ist sie mit Millionen Followern auf Instagram auch Influencerin.
Viele erfolgreiche Frauen wurden als Barbie verewigt - darunter die deutsche Meeresbiologin Antje Boetius. Die Dokumentation zeigt: Barbie ist und bleibt ein Phänomen.
Hinweis
Personen
| Regie: | Julia Zinke, Nicola Graef |
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