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Vier Opern, 15 Stunden Musik: Richard Wagners «Ring des Nibelungen» wurde von Nazis missbraucht, von Hollywood geplündert, von Metal-Bands gefeiert und sorgt bis heute für heftige Kontroversen. Eine faszinierende Reise durch Geschichte, Skandale und die anhaltende Anziehungskraft eines Mythos.
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Richard Wagners epochales Werk «Der Ring des Nibelungen» ist der Inbegriff seiner Vision eines radikalen Gesamtkunstwerks, das Musik, Dichtung, Bühne und Mythos zu einer neuen Kunstform verschmelzen sollte. 1876 in Bayreuth uraufgeführt, hat sein Meisterwerk wie kein zweites die Operngeschichte grundlegend verändert. Immer wieder wurde es aufgeladen mit ästhetischen, politischen und kulturellen Zuschreibungen. Sei es die ideologische Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten, die popkulturelle Aneignung in Hollywood oder die enthusiastische Rezeption im Heavy Metal: Der Ring lebt. Von Patrice Chéreaus Jahrhundert-Ring bis zur KI-gestützten Bayreuther Inszenierung 2026 erschafft jede Generation ihren eigenen Ring neu.
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