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Eva kauft früh Geschenke für Weihnachten, während Janine für ihre Zwillinge eine feste Lernzeit einführt. Jonas wiederum ist durch die Führerscheinprüfung gefallen und überlegt, die Prüfungsangst mit einer Hypnose-Behandlung zu überwinden.
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Eva hat eine große Familie und dieses Jahr ebenso große Weihnachtspläne. Das Fest möchte sie mit all ihren Lieben feiern. Dafür hat sie schon früh angefangen, individuelle Geschenke zu shoppen. Denn nur Bares zu übergeben, mag die 58-Jährige einfach nicht. Und weil Eva erstens über einen längeren Zeitraum einkauft, zweitens ihr Bürgergeld aufstockt und drittens aufgehört hat zu rauchen, kann sie die Sause finanziell gut bewältigen und so die Vorfreude problemlos genießen. Um den neuen Vorschul-Alltag ihrer Zwillinge zu strukturieren, hat Janine derweil eine Lernzeit für die Hausaufgaben festgelegt. Töchterchen Jaylin erledigt ihre Arbeit schon weitestgehend allein und die 30-Jährige muss nur am Ende einmal drüber schauen, während Jaydin hier und da noch Mamas Hilfe braucht. Da die Sechsjährige die Blätter schneller ausfüllt, kann sie früher spielen. Das frustriert ihren Bruder allerdings gar nicht, schließlich wartet er auf sein Highlight: das Rechnen. Diese Aufgaben erledigt der Wirbelwind sogar freiwillig. Andere Sorgen wiederum hat Jonas: Obwohl er sich mit der Lern-App prima auf die theoretische Führerscheinprüfung vorbereitet hat und von zuhause aus alle Tests bestehen konnte, hat ihm vor ein paar Tagen seine Prüfungsangst einen Strich durch die Rechnung gemacht: Er ist durchgefallen. Da jeder weitere Versuch auch kostspielig ist, überlegt der 24-Jährige, eine Hypnose-Behandlung in Anspruch zu nehmen. Darüber will er aber erst noch mit seinem Fahrlehrer reden. Denn sind die Erfolgschancen gering, möchte er sich diese Ausgabe lieber sparen.
Hinweis
Nach dem großen Primetime-Erfolg der Sozialreportage beleuchtet „Hartz und herzlich - Tag für Tag“ erneut das Leben in verschiedenen sozialen Brennpunkten in Mannheim und in Rostock. Die Doku-Reihe blickt auf den Alltag der Betroffenen und erzählt glaubwürdig und nahbar die Geschichten von Menschen, die am Rande des Existenzminimums leben.[Bild: 16:9]
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