Übersicht
Ein Palast ohnegleichen sollte die „Domus Aurea“ von Kaiser Nero (34-68 n.Chr.) sein, doch unter seinen Nachfolgern wurde die Anlage bald überbaut und geriet dadurch weitgehend in Vergessenheit.
Themen
Details
Nach dem Großbrand, der 64 n. Chr. große Teile Roms in Schutt und Asche legte, nutzte Kaiser Nero die Gelegenheit, sich mit einem verschwenderisch ausgestatteten Prachtbau zu verewigen: auf einem rund 100 Hektar großen Grundstück entstand die „Domus Aurea“, das „Goldene Haus“. Die gigantische Palastanlage, von der heute nur noch ein kleiner Rest auf dem Oppius-Hügel erhalten ist, umfasste unter anderem mehrere Villen, einen künstlichen See, Wälder und Weinberge. Das weitere Schicksal der Domus Aurea ist eng mit dem ihres Auftraggebers verbunden, der beim römischen Adel als Tyrann verhasst war.
Hinweis
Deutsch/Englisch, [Bild: 16:9 ]