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Das Hafenstädtchen Shenzhen mit 30.000 Einwohnern wurde in den 80er Jahren eine Drei-Millionen-Metropole und ist heute die reichste Stadt Chinas. Lutz Mahlerwein zeigte 1996 den Wirtschaftsaufschwung im Süden Chinas und den beginnenden Wohlstand für die dort lebenden Menschen. Aber Millionen von Wanderarbeitern aus dem Norden und aus Zentralchina waren damals auf Arbeitssuche in Südchina. Bereits in diesen Jahren sah er auch die zunehmende Umweltzerstörung in China vor allem durch die Industrie.
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Lutz Mahlerwein berichtet in seiner Auslandsreportage aus dem Jahr 1995 von Arbeitern, die glücklich darüber sind, in der Fahrradfabrik arbeiten zu dürfen. Die Bauarbeiter hingegen, die als Wanderarbeiter in der Großstadt Shenzhen leben, fühlen sich nicht wohl. Ein Unternehmer wiederum erklärt: „Wir können mit der Entwicklung der Marktwirtschaft in China zufrieden sein... wir hoffen, daß China so schnell wie möglich ein Rechtsstaat wird.“
Das alte Hafenstädtchen Shenzhen mit 30.000 Einwohnern wurde in den 1980er-Jahren eine Drei-Millionen-Metropole und ist heute die reichste Stadt Chinas. Mahlerwein zeigte 1996 den Wirtschaftsaufschwung im Süden Chinas und den beginnenden Wohlstand für die dort lebenden Menschen. Aber Millionen von Wanderarbeitern aus dem Norden und aus Zentralchina waren damals auf Arbeitssuche in Südchina. Denn es gab ein immer stärker wachsendes wirtschaftliches und soziales Gefälle in China.
Insgesamt gab es in China eine zunehmende Armut im Norden und eine steigende Kriminalitätsrate. Bereits in diesen Jahren sah Mahlerwein in China die Umweltzerstörungen durch das rigorose Vorantreiben der Wirtschaft und durch auswuchernde Industrieansiedlungen.
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