Der kurze Frühling von Peking (1989)

Erinnerungen an einen Bürger-Aufstand (Deutschland, 1989)

bis 22:30
Auslandsreportage
  • 20260911215000
VPS 21:50

Übersicht

Chronologie der Studentenunruhen vom 15. April 1989 bis zu deren blutiger Niederschlagung im Juni 1989 in Peking. Entwicklung und Hintergründe der Demonstrationen, die am 4. Juni 1989 in Peking in einem Massaker enden. Zeitliche Abfolge mit eigenen Filmaufnahmen und Ausschnitten aus Sendungen des staatlichen Fernsehens belegt und analysiert. Die gewaltsame Entwicklung geht nicht von den Studenten aus. Das kommunistische Regime in Peking stürzte damals in seine bis dato schwerste Krise.

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    1989 änderte sich der Kurs der Kommunistischen Partei Chinas. Aufgeschreckt durch den beginnenden Zerfall der kommunistischen Parteien in der Sowjetunion und den anderen Staaten des Ostblocks erklärte Regierungschef Deng Xiaoping Millionen von Bürgerinnen und Bürger zu Staatsfeinden. Denn sie hatten es gewagt, an Demonstrationen für mehr persönliche Freiheit teilzunehmen. Gegen diese „Feinde des Staates“ durften auf Weisung von Deng auch Panzer eingesetzt werden, wie die grausam-gewalttätige Niederschlagung der Massendemonstration am Tian‘anmen-Platz im Juni 1989 nachdrücklich belegte. Jürgen Bertram zeigte in seiner Dokumentation für den NDR vom September 1989, wie es zu diesen Massendemonstrationen gekommen war. Und dass sich die in dem vorangegangenen Film von Gerd Ruge zwei Jahre zuvor geäußerten Hoffnungen nicht erfüllt hatten.

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