China - Markt statt Mao (1987)

Beobachtungen und Erinnerungen von Gerd Ruge (Deutschland, 1987)

bis 21:50
Auslandsreportage
  • 20260911210000
VPS 21:00

Übersicht

Gerd Ruge zeigt in seine Film von 1987 Eindrücke von den tiefgreifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen in der Volksrepublik China seit Beginn der Reform- und Öffnungspolitik durch die damalige Führung der KP Chinas unter Zhao Ziyang. Diese Eindrücke vergleicht er mit Aufnahmen aus seiner ersten China-Reportage von 1972. Der goße Wandel in diesen 15 Jahren wird gut erkennbar. Gerd Ruge befürchtet am Ende seines Films, dass die Jugend Chinas immer unpolitischer werden wird.

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    Die 1949 gegründete Volksrepublik China hat seit damals viele Veränderungen durchgemacht. Eine Sache hat sich jedoch nicht verändert: Es gibt nur eine Partei, die Kommunistische Partei, und diese herrscht unumschränkt. Diese Partei zieht bis heute sofort die Zügel an, wenn ihr Führungs- und Alleinvertretungsanspruch in Zweifel gezogen wird. In unseren Tagen ist China eine wirtschaftliche Weltmacht, aber noch zu Beginn der Siebzigerjahre konnte man sich dies kaum vorstellen. Gerd Ruge, der große und berühmte Auslandskorrespondent der ARD, war 1972 zum ersten Mal in China gewesen. Als er 1987 seine große Dokumentation „China - Markt statt Mao“ drehte, war er erstaunt über den immensen wirtschaftlichen Fortschritt, der sich in diesen 15 Jahren ereignet hatte: In der Neunmillionenstadt Peking gab es nämlich bereits 10 000 Privatautos! Er sah China insgesamt auf einem guten Weg, wenngleich er feststellte: „Nicht Politisierung sondern der Rückzug ins kleine Glück des Privatlebens ist der neue Trend!“

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