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„Bloodsport“, ein Actionfilm, produziert von den legendären Cannon Studios, landet 1988 wie aus dem Nichts einen Welterfolg. Der Titel wäre fast nicht in die Kinos gekommen, doch dann führte er in das Genre Kampfkunstfilm ein neues Idol ein: Jean-Claude Van Damme. Die Doku erzählt die wechselvolle Karriere des Actionstars aus Belgien, der den Spitznamen „Muscles from Brussels“ trug.
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Ein Meister in Karate und Bodybuilding, daneben eine Ballettausbildung und ausgestattet mit einer beispiellosen Kraft und Gelenkigkeit: Jean-Claude Van Damme gehörte über ein Jahrzehnt lang zu den Actionschauspielern mit dem höchsten Marktwert in Hollywood. Er war einer der ersten Männer, die auf der Leinwand einen Spagat machten; darüber hinaus beeindruckte er mit seinen 360-Grad-Lufttritten. 1988 wurde der bis dahin unbekannte Belgier in der Hauptrolle des Martial-Arts-Films „Bloodsport“ zum Weltstar. Die Low-Budget-Produktion spielte Millionen Dollar ein.Damit begann für Jean-Claude Van Damme, der sechs Jahre zuvor ohne Geld und Kontakte nach Los Angeles gekommen war, eine steile Karriere. Willensstärke und Zielstrebigkeit machten ihn zu einem der bestbezahlten Hollywoodschauspieler. Es folgten Titel wie „Karate Tiger 3“, „Ohne Ausweg“, „Timecop“, „Leon“ oder „Universal Soldier“, Filme, mit denen Jean-Claude Van Damme seinen Hollywoodstatus festigte.Umso brutaler war Ende der 1990er Jahre sein durch Drogenmissbrauch beschleunigter Absturz. Nachdem er mit hanebüchenen Äußerungen in Interviews für Spott gesorgt hatte, spielte er sich 2008 mit seiner ehrlichen Interpretation in „JCVD“ erneut in die Herzen des Publikums. Der französische Film, dessen Titel sich aus den Initialen Van Dammes zusammensetzt, handelt von einem ehemaligen Kickboxstar, der alles verloren hat und in Brüssel zu seinen Wurzeln zurückfindet. Seit seinem Comeback dreht der unermüdliche Schauspieler Actionfilme, Dramen und selbstironische Parodien in den USA, Asien und Europa.
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Synchronfassung
Personen