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Falco war der einzige deutschsprachige Popstar, der es zu einem Nummer-1-Hit in den USA geschafft hat. Die Kunstfigur Falco sollte Hans Hölzel Freiheit bringen, doch Selbstzweifel und Exzesse führten ihn in den Absturz. Seine letzte Partnerin, die Frankokanadierin Caroline Perron, blickt zurück auf den Menschen hinter der Legende.
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Falco war schillernd und seiner Zeit weit voraus, eine Ausnahmefigur der Popgeschichte. Mit „Rock Me Amadeus“ schaffte er es 1986 als erster - und bis dahin einziger Künstler - mit einem deutschsprachigen Song an die Nummer 1 der US-Charts. Der Ruhm übte aber gleichzeitig großen Druck auf den Künstler aus, der schwer auszuhalten war. Seine Lyrics bleiben jedoch zeitlos, sein Einfluss ist bis heute im Deutschrap spürbar, sein Stil ikonisch.„Falco - Mon Amour“ erzählt seine Geschichte aus der Perspektive von Caroline Perron, seiner letzten großen Liebe. Mehr als 25 Jahre nach seinem Tod lässt die Frankokanadierin Erinnerungen wachwerden, stellt Fragen und zeichnet das Bild eines Mannes zwischen Charme, Humor, Verletzlichkeit, Selbstzweifeln und Absturz. Die Kunstfigur Falco wurde zum Spannungsfeld zwischen Hybris und innerer Zerrissenheit. Der Film beginnt mit „Der Kommissar“, dem Überraschungserfolg aus dem Wiener Underground, der in internationale Charts gelangte, und führt zu „Rock Me Amadeus“. Hinter der Figur steht Hans Hölzel: hochmusikalisch und getrieben. Bandmitglieder, Produzenten, Expertinnen und Weggefährten kommen zu Wort und eröffnen neue Perspektiven auf den privaten und künstlerischen Falco. Der Film führt von Wiener Clubs der 1970er Jahre über internationale Triumphe bis in die Dominikanische Republik, wo Falco zur Ruhe kommen wollte - und 1998 bei einem Autounfall ums Leben kam.
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