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Ob im Osten oder im Westen Deutschlands: Die Wut vieler Menschen „hüben wie drüben“ ist offenbar ähnlicher, als man annimmt. Autor Matthias Schmidt vereint beide Blickwinkel in seinem Film und fährt im Wahljahr 2026 nach Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt. In Ost und West fängt er in seiner Dokumentation die Stimmung der Menschen im Land ein.
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Die Wut vieler Menschen in Ost und West ist ähnlicher als man denkt: Im Wahljahr 2026 fährt Autor Matthias Schmidt nach Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt: In den Wahlkreis 070 Anhalt/Dessau/Wittenberg, wo die AfD 2025 mehr als 37,5% errang, und nach Heilbronn, wo es „nur“ 25,5% AfD-Wählende waren - beides über dem Landesdurchschnitt. Was bewegt die Menschen? Christof Günther, Chef des Chemieparks Leuna, fürchtet, Energiepreise und CO2-Zertifikatehandel würden die Industrie vertreiben. Wie geht es der Chemieindustrie am Rhein, wo BASF als weltgrößter Chemiekonzern vor 110 Jahren in Leuna den Grundstein für das „ostdeutsche Chemiedreieck“ legte? Sabine Rennefanz, Autorin von „Eisenkinder. Die stille Wut der Wendegeneration“ spricht von „gesellschaftlicher Erschöpfung“. Gottfried Hage, Chef des größten privaten Weinbetriebs bei Freyburg, schildert, was Winzer:innen der „zweiten Generation“ im Osten umtreibt. In der Besenwirtschaft „Zum Benz“ in Neckarsulm geht es auch um diese Frage.
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