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Die Textilbranche ist ein Milliardengeschäft. Und was nicht mehr gebraucht wird, landet auf dem Müll. Katja und Angi wollen mit ihrem 2023 gegründeten Start-up Turns zeigen, dass es auch anders geht. Sie wollen Altkleider als Rohstoff für neue Textilien verstehen. Aus Effizienzgründen haben sie sich auf aussortierte Berufskleidung fokussiert. Die wird nach Farbe und Materialzusammensetzung sortiert, zerrissen und zu neuen Garnen versponnen. Daraus werden dann neue Stoffe. Für ihre Idee einer textilen Kreislaufwirtschaft müssen Katja und Angi allerdings nicht nur die Annahme der alten Berufskleidung organisieren, sondern auch die digitale Infrastruktur dahinter. Für die nachvollziehbare Wiederverwertung der Alttextilien bezahlen Firmenkunden dem Start-up eine Abogebühr. Und am Ende verdienen Katja und Angi auch mit dem Verkauf ihrer Recycling-Textilien. 2026 will TURNS bereits die Marke von einer Million Euro Umsatz knacken. Das Start-up schreibt schwarze Zahlen, hat mittlerweile gut eine Handvoll Mitarbeitende und will weiterwachsen. All das haben Katja und Angi bislang ohne Investoren geschafft. Nun geht es darum, das Geschäftsmodell zu skalieren und die am heißesten diskutierte Frage der Gründerinnen ist, um sie sich nun doch externes Geld in die noch junge Firma holen.
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