Übersicht
Der erfahrene Anwalt Konrad Mair hätte Karriere in der Stadt machen können, doch die Menschen in seiner oberbayerischen Heimat sind ihm wichtiger. Reich werden kann man hier nicht, denn Konrads Mandanten zählen, wie sein bester Freund Pfarrer Hubertus, eher zu den Kleinverdienern - aber dafür haben sie meist große Probleme: So droht Hubertus die Versetzung aus der geliebten Heimat, da er mit seinem Widersacher Altmann in einem erbitterten Streit liegt. Mit dem Gesetzbuch allein kann Konrad seinem Freund nicht aus der Patsche helfen. Auch der Fall des fristlos entlassenen Sägewerkarbeiters Meiting kann nur auf unkonventionelle Weise gelöst werden - und das ist Konrads Spezialität. Er kennt Tricks und juristische Winkelzüge, bei denen es nicht immer mit rechten Dingen zugeht - aber am Ende sind alle Parteien irgendwie doch zufrieden. Bis auf Konrad, der meist leer ausgeht ...
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Details
Als Rechtsanwalt ist Konrad Mair mit allen Wassern gewaschen. Doch sein Herz schlägt für den kleinen Mann, Gerechtigkeit war ihm immer wichtiger als Recht. Seine Karriere hat darunter gelitten, und ohne seine treue Kanzleisekretärin Singer würde Konrad wohl nie ein Honorar sehen, denn die Klienten in seiner geliebten oberbayerischen Heimat zahlen meist in Naturalien. Auch sein neues Mandat wird nicht viel einbringen. Pfarrer Hubertus , Konrads bester Freund, braucht juristische Hilfe, denn ihn hat wieder einmal der „heilige Zorn“ übermannt: Weil der Vierbeiner seines Erzrivalen Georg Altmann sein Geschäft an geweihter Stelle verrichtete, hat Hubertus Altmanns Luxus-Cabrio in einer spektakulären Racheaktion mit Gülle überschüttet. Nun droht Hubertus eine saftige Schadensersatzklage und, schlimmer noch, eine Versetzung an die Nordsee! Während Konrad noch grübelt, wie er den Freund heraushauen kann, wird er unversehens in eine weitere „Mission Impossible“ verwickelt: Der etwas tollpatschige, aber im Grunde herzensgute Holzarbeiter Thomas Meiting hat vor versammelter Belegschaft seinen Boss Wolfgang Brandner geohrfeigt und wurde daraufhin fristlos entlassen. Ist Meiting nun krankhaft eifersüchtig oder hat seine attraktive Frau Sabine tatsächlich ein Verhältnis mit seinem Chef? Um das herauszufinden, muss Konrad wieder einmal tief in seine - nicht immer legale - Trickkiste greifen. Auf seine unnachahmliche Art macht er dem arroganten Sägewerkbesitzer ein Angebot, das dieser nicht ablehnen kann. Und auch die Streithähne Hubertus und Altmann bringt er überraschend miteinander ins Gespräch. Am Ende hat Konrad Erfolg, aber davon kann er sich wieder einmal nichts kaufen ...
Hinweis
Gerd Antoff („Zwei am großen See“) brilliert in der Rolle des schlitzohrigen Anwalts in diesem hoch amüsanten Heimatfilm mit Ilse Neubauer, Alexander Held, Wolfgang Fierek und Martin Feifel.„Grüß Gott, Herr Anwalt“ ist ein moderner Heimatfilm mit pointierten Dialogen und liebevoll beobachteten Details. In der Titelrolle brilliert der sympathische Volksschauspieler Gerd Anthoff als liebenswürdiges Schlitzohr mit dem Herz am rechten Fleck. Auch die weiteren Rollen sind glänzend besetzt mit Alexander Held als bodenständiger Pfarrer, Wolfgang Fierek als Alpencowboy, Martin Feifel als glücklicher Unglücksrabe, Ilse Neubauer als guter Geist und Lambert Hamel als Bischof. Außerdem sind Jule Ronstedt und Winfried Frey zu sehen. Regie führte Walter Bannert nach einem Buch von Andreas Föhr und Thomas Letocha. Gedreht wurde in Kitzbühel, Murnau, Fischbachau, am Staffelsee und am Schliersee.Fotos: Tel: 069/1509 335 oder über www.ard-foto.de
Personen
Schauspieler: Rolle | Konrad Mair Hubertus Müller Frau Singer Georg Altmann Sabine Meiting Tom Meiting Bischof Wolfgang Brandner Lissy Mair Jasmin Meiting Gerd Wallinger Nora Wallinger Wirtin Anwalt Körner Hebamme |
| Regie: | Walter Bannert |
| Drehbuch: | Andreas Föhr, Thomas Letocha |
| Kamera: | Thomas Merker |
| Musik: | Ludwig Eckmann |