Übersicht
Auf besondere Weise verbinden sich beim Kissinger Sommer Herkunft des Ensembles und Festivalmotto: Maurice Ravels rauschhafte Walzerkomposition „La Valse“ eröffnet den Abend. Es folgt Camille Saint-Saëns‘ Erstes Cellokonzert - eines der wunderbarsten Werke dieser Gattung. Mit Verve und großer Eleganz beschließt das Orchester den Abend mit Antonín Dvoráks „Slawischen Tänzen“.
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Details
Beim Kissinger Sommer 2025 standen ausschließlich Werke tschechischer und französischer Komponisten auf dem Programm. Der große Erfolg der ersten Serie seiner Slawischen Tänze von 1878 veranlasste Antonín Dvorák knapp zehn Jahre später eine zweite Sammlung zu veröffentlichen. In dieser erweiterte er das tschechische Idiom um Tanzformen aus der Slowakei, der Ukraine und aus Polen. Maurice Ravel hingegen überführte den Wiener Walzer in seinem im Umfeld des Ersten Weltkriegs entstandenen Werk „La Valse“ in nahezu apokalyptische Rauschzustände.
Die charismatische Solistin Alisa Weilerstein interpretiert meisterlich Camille Saint-Saëns‘ Erstes Cellokonzert - eines der wunderbarsten Werke dieser Gattung. Das begeisterte Publikum erklatschte sich als Zugabe Johann Sebastian Bachs „Sarabande“ aus seiner Cellosuite Nr. 4 in Es-Dur.
Auf dem Programm:
Maurice Ravel - „La Valse“
Camille Saint-Saëns - Violoncellokonzert Nr. 1 a-Moll
Antonín Dvorák - Slawische Tänze op. 72
Hinweis
Originalvertonung
Personen
| Regie: | Oliver Becker |
| Dirigent: | Tomás Netopil |