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Die CIA hat es versucht, Sektenführer probieren es und moderne Neurotechnologien stehen kurz davor, die Kontrolle über das menschliche Gehirn tatsächlich zu ermöglichen. Doch was bedeutet das für die Freiheit? Lassen sich Menschen tatsächlich fernsteuern? Wo verläuft die Grenze zwischen Einflussnahme und Manipulation? Und wie kann man sich dagegen wehren, dass andere in die persönliche Gedankenwelt eingreifen?
Es fängt bei alltäglichen Betrügereien an: Scammer wissen genau, wie ein Mensch tickt. Sie nutzen dessen psychologischen Schwachstellen und bringen ihn dazu, wirklich dumme Dinge zu tun, etwa sehr viel Geld an sie zu überweisen. Als gäbe es Knöpfe, die man einfach nur drücken muss, als wären Leute hackbar. Die Sozialpsychologin Pia Lamberty zeigt, dass Manipulation längst kein Randphänomen mehr ist: In einer überreizten Informationswelt reagieren Menschen oft automatisch, anstatt kritisch nachzudenken.
Besonders umfassend scheinen sich die Führer von Sekten und Kulten damit auszukennen. Der Psychologe Steven Hassan, einst selbst Mitglied einer radikalen Bewegung, erklärt, wie aus normalem Einfluss schleichend Manipulation wird. Er beschreibt, wie Verhalten, Information, Denken und Emotionen kontrolliert werden - bis Menschen fremde Überzeugungen für ihre eigenen halten. Aber was genau bringt Menschen dazu, sich bis zur Selbstaufgabe zu unterwerfen?
Wie weit können diese Umprogrammierungen gehen und lassen sie sich womöglich auch zu etwas Positivem nutzen? Könnten Menschen so nicht ihre Schwächen beseitigen und durch Stärken ersetzen? Zum Beispiel: regelmäßig und gern Sport treiben, obwohl man Sport eigentlich hasst. Die Neurowissenschaftlerin Susan Greenfield erklärt, warum Identität formbar, aber nie vollständig löschbar ist. Der Futurist Janosch Delcker verweist auf die technologischen Grenzen und Chancen. Ist Gehirnwäsche also möglich? Und: Können Menschenr lernen, sich zu wehren, bevor andere in ihr Bewusstsein eindringen?
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