Themen
Details
Russland führt bereits heute einen hybriden Krieg gegen Europas Demokratien. Wer sind die Agenten Russlands in unserer Mitte? Was ist ihre Motivation? Wie rekrutiert der Kreml in NATO-Staaten? In Hintergrundinterviews sprechen Nachrichtendienste und Militäranalysten über die Dimension des hybriden Krieges. Die Dokumentation belegt eine Schneise der Gewalt, die von Brandstiftungen bis zu Sabotageakten reicht, und dokumentiert die Taten. In Warschau brennt ein Einkaufszentrum, in Paris wird das Holocaustmahnmal geschändet, in Estland der Dienstwagen des Innenministers zerstört, und in Leipzig und Birmingham brennt es in DHL-Frachtzentren. Nur durch Glück kommt es zu keinen Brandkatastrophen in Flugzeugen in der Luft. Es ist eine Spur der Gewalt, die sich seit dem russischen Überfall auf die Ukraine durch alle NATO-Staaten zieht. Mal niedrigschwellig, wenn Drohnen über NATO-Einrichtungen gleiten, aber auch konkret, wenn russische Geheimdienste über Angebote in Telegram zu Anschlägen und Sabotageakten gegen die militärische und wirtschaftliche Infrastruktur aufrufen. Mindestens genauso brisant sind mannigfaltige Versuche, Demokratien zu spalten. Belege sind Davidsterne, die in Paris versprüht wurden, um Juden und Palästinenser aufeinanderzuhetzen, oder Zerstörungsakte, die der deutschen Umweltbewegung untergeschoben werden. Das Ziel ist immer das gleiche: Destabilisierung des Westens. In der Dokumentation spricht ein verurteilter Saboteur über seine Motivation, geheimdienstliche Informationen an Russland zu liefern, ebenso Verteidiger angeklagter Low-Level-Agenten, wie Russlands Handlanger bezeichnet werden, die sich für wenig Geld für Straftaten anwerben lassen.
Hinweis