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„A House made of Splinters“ (deutsch: „Heimweh - Kindheit zwischen den Fronten“) erzählt die Geschichte der Kinder in einem Waisenhaus in der Ostukraine nahe der Frontlinie zu den Separatistengebieten. Der Film wurde vor dem russischen Krieg gegen die Ukraine gedreht und zeigt einen magischen Ort, der den Kindern in einer umkämpften Region Sicherheit bietet - weil eine Gruppe engagierter Sozialarbeiter sich unermüdlich für sie einsetzt.
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„A House Made of Splinters“ portraitiert den Alltag der Kinder im „Priyut“, einer staatlichen ukrainischen Einrichtung. Hier können Kinder aus Familien in Not für eine kurze Zeit unterkommen, während Behörden und Gerichte über das künftige Schicksal der Kinder entscheiden. Der Film macht deutlich, mit welchen Herausforderungen Familien in der seit Jahren umkämpften Donbass-Region konfrontiert sind und wie Kinder darunter leiden. Der Krieg zieht hier weite Kreise und breitet sich unaufhaltsam bis in das Innerste vieler Familien aus - auf beiden Seiten der Frontlinie.
Margarita und ihr kleines Team von Betreuern leiten das Heim. Es ist das einzige in der gesamten Region Luhansk und hier leben 35 bis 40 Kinder im Alter von 3 bis 15 Jahren, darunter viele Geschwister. Doch die Kinder können im „Priyut“ nur neun Monate unterkommen und so bleibt den Sozialarbeitern nur wenig Zeit, um sie auf die harte Realität in der Welt außerhalb des „Priyuts“ vorzubereiten.
In dieser traurigen und bitterarmen Welt gibt es aber Ressourcen, die unerschöpflich scheinen: Lächeln, Umarmungen und Fürsorge. Margarita und ihrem Team ist es gelungen, einen magischen und vor allem sicheren Ort für Kinder in einer umkämpften Region zu schaffen.
Der Film ist eine Geschichte über rastlose Seelen und darüber, was wir tun, wenn wir alles verloren haben. Eine Geschichte darüber, wie man den Glauben an das Leben wiederentdecken kann. Der Film ist eine Hommage an die Menschen, die mit ihrem Herzen dabei sind, um anderen zu helfen. Und es ist die Geschichte über die unglaubliche Fähigkeit von Kindern, die in einer Welt voller Trauer und Schmerz überleben, sich anpassen und sich hier manchmal sogar verzaubern lassen.
Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 wurde das Kinderheim evakuiert. Die Kinder fanden teilweise in Lwiw, im Westen der Ukraine, teilweise in Wien eine neue Bleibe. Dort versuchen sie, das neue Trauma von Bombenalarm und Bombenangriffen zu verarbeiten.
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