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Im Gezeitenbecken wird das Überleben zur Herausforderung: Hitze, Sauerstoffmangel und Fressfeinde setzen den eingeschlossenen Tieren zu. Wer hier bestehen will, muss sich anpassen. Zwischen Jagd, Paarung und erstaunlichen Überlebensstrategien entfaltet sich mit dem Wechsel der Gezeiten und dem Einbruch der Nacht ein faszinierendes Schauspiel.
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Nach sechs Stunden im Gezeitenbecken sind viele der eingeschlossenen Tiere erschöpft. Die Temperatur ist weiter gestiegen und der Sauerstoffgehalt ist bedrohlich gesunken. Überall lauern Fressfeinde, sowohl im Wasser als auch in der Luft. Wer jetzt noch überleben will, muss erfinderisch sein. Für die hier heimischen Lebewesen bedeutet das, Jagd, Paarung und Fortpflanzung an den Rhythmus der Gezeiten anzupassen.
Während sich das Strandkrabbenweibchen häutet, unternimmt das Männchen einen Annäherungsversuch - doch der Krake lauert bereits. Seepocken können sich nicht fortbewegen und hätten es bei der Partnersuche schwer, wenn sie nicht über den längsten Penis im Tierreich verfügen würden.
Die Natur passt sich auf vielfältige Weise an. Über der Wasseroberfläche haben mehr als 700 Algenarten verschiedene evolutionäre Strategien entwickelt, um die knappen Ressourcen untereinander aufzuteilen. Unter Wasser betreibt die grüne Samtschnecke Kleptoplastie: Sie lagert Chloroplasten von Algen ein und kann so Fotosynthese betreiben. Mit Einbruch der Nacht ändert sich die Lage erneut und es werden andere Tierarten aktiv. Der Countdown hat begonnen ...
Hinweis
Synchronfassung
Personen
| Regie: | Alexis Barbier-Bouvet, Manuel Lefèvre |
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