Gluck: Iphigenie in Aulis - Iphigenie auf Tauris

Osterfestspiele von Aix-en-Provence 2024 (Frankreich, 2024)

bis 03:25
Oper
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260829233500
VPS 00:00

Übersicht

Dmitri Tcherniakov inszeniert in Aix-en-Provence gleich zweimal Iphigenie in den beiden Opern von Christoph Willibald Gluck und das an einem einzigen Abend. Corinne Winters singt beide mal die Titelrolle. Als Iphigenie in Auris entgeht sie dem Opfertod und wird zur Priesterin Dianas, in Iphigenie auf Tauris soll sie den gestrandeten Orest opfern und erkennt ihn als ihren Bruder.

Themen

    Details

    Christoph Willibald Gluck, der große Erneuerer der Barockoper, machte Iphigenie, die Tochter des König Agamemnon, die geopfert werden sollte und schließlich Dianas Priesterin wird, gleich zweimal zur Hauptprotagonistin einer Oper. „Iphigenie in Aulis“ wurde 1774 an der Pariser Oper uraufgeführt. Seine Schülerin und Mäzenin Marie-Antoinette hatte wenige Jahre zuvor den zukünftigen König Ludwig XVI. geheiratet und „ihren“ Komponisten nach Paris geholt. Fünf Jahre nach „Iphigenie in Aulis“ nahm sich Gluck des Stoffes noch einmal an, und 1779 hob sich in Paris der Vorhang über „Iphigenie auf Tauris“. In Aix-en-Provence setzt Dmitri Tcherniakov beide Opern an einem einzigen Abend auf dem Spielplan. Corinne Winters singt beide Male die Iphigenie. Ihr zur Seite stehen Russell Braun als ihr Vater Agamemnon, Véronique Gens in der Rolle der Clytemnestra, Alasdair Kent als Achilles und Florian Sempey als Oreste. Im Orchestergraben, das Ensemble Le Concert d‘Astrée unter der Leitung seiner Gründerin und Chefdirigentin Emmanuelle Haïm.

    Hinweis

    Ausstattung: Dimitri Tcherniakov Bauten: Dimitri Tcherniakov Licht: Gleb Filshtinsky

    Personen

    Regie:Andy Sommer
    Kostüme:Elena Zaytseva
    Inszenierung:Dmitri Tcherniakov
    Dirigent:Emmanuelle Haïm


    TVinfo
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