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Im Osten Österreichs laufen die Alpen aus, Berge werden hier zu Hügeln und schließlich zu den weiten Ebenen der größten Steppe Mitteleuropas. Hier nimmt die Landschaft, die man unter dem Namen Puszta kennt, ihren westlichen Anfang. Eine atemberaubende, weite Landschaft, die aus der Luft am besten zu begreifen ist.Die Österreicherin Elisabeth Kindermann ist Vizeweltmeistern im Ballonfahren und startet eine ungewöhnliche Tour. Mit ihrem Ballon will sie vom österreichischen Neusiedlersee zum ungarischen Plattensee fahren. Doch die Aufgabe ist nicht einfach, schließlich herrscht hier meistens Ostwind, der den Ballon in die falsche Richtung treibt.Schon beim Aufsteigen eröffnet sich der Neusiedlersee. Hier steht auch der einzige Leuchtturm Österreichs. Ein kleiner Teil des Sees gehört schon zu Ungarn. Aber die Landschaft verändert sich schnell, wenn man sie vom Ballon aus betrachtet. Schon bald beginnt die Vulkanlandschaft, die sich bis zum Plattensee hinzieht. Hier gibt es überall Höhlen und unterirdische Flüsse.Eine Besonderheit stellt die Stadt Tapolca dar, die vollständig auf mit Wasser gefüllten Höhlen errichtet ist. Gergely Balázs ist Biologe und Ungarns bekanntester Höhlenforscher. Wie groß das Höhlennetzwerk wirklich ist, weiß bis heute niemand so genau. Gergely will sie mit einem Kollegen erkunden und eine verschollene Froschart wiederfinden.János Pliha ist Kapitän auf der Helka, Baujahr 1891. Diesem Schiff hat er schon als Fünfjähriger hinterhergeschaut. Kürzlich wurde es überholt und fährt nun wieder auf dem Plattensee. Sie ist der ganze Stolz von János, der mit seiner dreiköpfigen Crew dieses Schiff pflegt.Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren die kleinen Schmalspureisenbahnen in der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn weit verbreitet. Die Wälder waren der Reichtum der ganzen Region. Westlich vom Plattensee gibt es noch eine solche Bahn, die bis heute Hölzer aus dem Wald transportiert. Tibor Sipos ist seit 15 Jahren Lokführer bei der staatlichen Csömödér-Bahn.Nur ein paar Kilometer von den Ufern des Plattensees entfernt, leitet Zsófia Hajnal eine ganz besondere Farm. Sie züchtet indische Wasserbüffel. Diese Art von Büffeln ist seit Hunderten von Jahren in dieser Region beheimatet und zählt zu den ältesten ungarischen Nutztieren.
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Personen
| Redaktion: | Klaus Kunde-Neimöth |
| von: | Michael Höft |