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Kann Berlin seine Spree noch retten - oder erlebt die Hauptstadt das schleichende Sterben ihres Flusses?
Die Reportage folgt Menschen, die sich für die Zukunft der Spree einsetzen. Dabei beleuchtet sie die Ursachen der Verschmutzung, die fortschreitende Austrocknung und die vielfältigen Belastungen, denen der Fluss ausgesetzt ist.
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400 Tonnen Müll holen die Berliner Behörden jedes Jahr aus der Spree. Besonders in den Sommermonaten treibt tonnenweise Unrat durch den Fluss: Plastikverpackungen, Zigarettenfilter, Glasflaschen, Kleidung, Metallteile, E-Roller.
Doch der sichtbare Müll ist nur ein Teil des Problems. Die Spree ist auch unsichtbar belastet: Ölreste, Fäkalien und Medikamentenrückstände gelangen bei Starkregen regelmäßig in den Fluss.
Hinzu kommt eine steigende Sulfatbelastung. Die Stoffe stammen aus dem Braunkohletagebau in der Lausitz und gelangen über die Zuflüsse bis nach Berlin.
Unter Druck steht der Fluss außerdem durch den zunehmenden Schiffsverkehr. Immer mehr Freizeitboote und touristische Fahrten drängen auf die Wasserstraße - oft mit Dieselantrieb. Für Besucher ist die Fahrt vorbei am Berliner Dom oder der Museumsinsel ein Erlebnis. Für die Spree bedeuten Motoröl, Treibstoffrückstände und Abgase jedoch eine zusätzliche Belastung.
Kann Berlin seine Spree noch retten - oder erlebt die Hauptstadt das schleichende Sterben ihres Flusses?
Die Reportage folgt Menschen, die sich für die Zukunft der Spree einsetzen. Dabei beleuchtet sie die Ursachen der Verschmutzung, die fortschreitende Austrocknung und die vielfältigen Belastungen, denen der Fluss ausgesetzt ist.
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| von: | Martina Hiller von Gaertringen |