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Fast wie in einer Familie, aber immer auf Zeit: Zwischen Elternliebe, Bürokratie und Jugendamt geben drei Erzieherinnen und Erzieher alles, um für Kinder ein Zuhause zu schaffen. Der Dokumentarfilm erzählt von der Superkraft, ein Kind großzuziehen.
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In einem Haus am Ufer eines idyllischen Sees, umgeben von dichten Wäldern, arbeiten drei Erzieherinnen und Erzieher im Schichtdienst in einer Wohngruppe. Die Kinder nennen sie Herr Wagner, Frau Wagner und Herr Gerecke. Kochen, waschen, einkaufen und die Kinder mit dem Kleintransporter zur Schule zu bringen, all dies gehört ebenso zu ihrem Alltag, wie zuhören, trösten, auf dem Sofa kuscheln und Gute-Nacht-Geschichten vorlesen. Die drei wollen keine Ersatzeltern sein, und dennoch zeigen, wie sich ein familiäres Miteinander anfühlen kann. Unermüdlich setzen sie sich für die Kinder ein, sprechen mit Vormund, Eltern und Jugendamt, dokumentieren, organisieren, vereinbaren gemeinsam Ziele und treffen Verabredungen - und sind nicht selten darüber enttäuscht, dass diese nicht eingehalten werden. Das erinnert an einen Kampf gegen Windmühlen, an den Grenzen eines überforderten Systems.
Der mehrfach ausgezeichnete Film gewährt einen intimen Einblick in den Alltag der Kinder- und Jugendhilfe und richtet den Fokus auf die Menschen im Hintergrund, die Tag für Tag daran arbeiten, den Kindern das zu geben, was sie am meisten brauchen: Geborgenheit und jemanden, der auf ihrer Seite steht.
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