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Das Rapkollektiv Wild Wild Women aus Mumbai ist eine Ausnahme, denn es ist eine der wenigen weiblichen Hip-Hop-Crews in Indien. Die fünf Frauen kommen mit ihren Songs über patriarchale Strukturen und gesellschaftliche Erwartungen gut an. Der Film begleitet das Kollektiv und insbesondere Shruti, die jüngste der fünf Frauen, bei ihrer Emanzipation durch Musik und Hip-Hop.
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Zwischen Callcenter-Job, familiären Verpflichtungen und den Erwartungen einer patriarchalen Gesellschaft kämpft die 20-jährige Shruti in Mumbai mit ihrer Stimme für ein selbstbestimmtes Leben. Als jüngstes Mitglied des Rap-Kollektivs Wild Wild Women findet sie im Hip-Hop einen Raum, in dem sie sich ausdrücken, ihre Wut artikulieren und ihrer Hoffnung Ausdruck verleihen kann. Unter ihrem Künstlernamen MC Mahila wird sie zur Stimme einer Generation junger Frauen, die sich gegen traditionelle Rollenbilder auflehnen.
Die Dokumentation begleitet Shruti durch ihren Alltag: durch die engen Gassen ihres Viertels in Mumbai, in ihr kleines Zuhause, das sie mit ihrer Familie teilt, zu nächtlichen Momenten am Strand - und auf die Bühnen, auf denen sie gemeinsam mit den Wild Wild Women auftritt. Dabei wird deutlich, wie viel Mut es braucht, als Frau in Indien eigene Wege zu gehen: zwischen ökonomischem Druck, familiären Konflikten und der allgegenwärtigen Angst vor gesellschaftlichen Sanktionen.
Gleichzeitig erzählt „Mein Sari, mein Sound“ von Solidarität und kollektiver Stärke. Die Crew ist für Shruti mehr als ein Musikprojekt - sie ist eine Wahlfamilie, die Halt gibt, Räume öffnet und Veränderung möglich macht. Gemeinsam nutzen die Frauen ihre Musik, um Tabus zu brechen, Missstände sichtbar zu machen und andere Frauen zu ermutigen, ihre Stimme zu erheben.
Die Dokumentation zeichnet das intime und kraftvolle Porträt einer jungen Frau, die sich gegen Widerstände behauptet und dabei nicht nur ihr eigenes Leben verändert, sondern auch Teil einer Bewegung wird.
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