Themen
Details
Sommer, Sonne, Ostseestrand: Während Tausende Urlauber in den Kaiserbädern auf Usedom entspannen, herrscht hinter den Kulissen der Rettungsdienste Hochbetrieb.Wenn die Insel Usedom in den Ferienmonaten aus allen Nähten platzt, schalten die Notfallsanitäter Martin und Arne gemeinsam mit Notärztin Daniela Kanz in den 24-Stunden-Modus. Ob Kreislaufkollaps am Strand, Badeunfälle oder Stürze auf den Radwegen: Für die Crew der Heringsdorfer Rettungswache ist die Hochsaison ein echter Marathon. Über ein Drittel der rund 50.000 jährlichen Einsätze der Leitstelle ballen sich in den Monaten Juni, Juli und August.Da es auf der deutschen Seite der Insel kein eigenes Krankenhaus gibt, ist der Weg zum Festland-Klinikum ohnehin schon lang. Und wenn im Sommer die Straßen dicht sind, wird der Transport im dichten Urlaubsverkehr erst recht zur Geduldsprobe.Hand in Hand: Bodencrew und LuftrettungWenn es auf der Straße mal wieder nur im Schneckentempo vorwärts geht, kommt Unterstützung von oben: Im 60 Kilometer entfernten Greifswald steht der Rettungshubschrauber „Christoph 47“ bereit. In nur 15 Minuten sind Pilot Bernd Rosenberger und Notfallsanitäter Peter Usemann auf der Insel. Gerade einmal drei Minuten braucht die Crew nach dem Alarm, um mit ihrem Equipment startklar zu sein.Der Film zeigt in einer packenden Montage, wie in Notfällen Hand in Hand gearbeitet wird, von den Ersthelfern über die Teams im Rettungswagen bis zu den fliegenden Lebensrettern.Harter Job, starke GemeinschaftDie „nordstory“ wirft auch einen Blick hinter die Kulissen der Wache. In den langen, kräftezehrenden Schichten funktioniert das Team am Boden wie eine eingespielte WG. Ein ruhiges, gemeinsames Frühstück ist selten, denn der Melder kann jede Sekunde schrillen. Eine nahbare Dokumentation über die Helfer des Nordens, die im Sommer alles geben, damit der Urlaub für andere sicher bleibt.
Hinweis
Personen