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Sie entdecken pornografische Bilder von sich im Internet. Atessa und Theresia sind Betroffene von Deepfakes. Mit ihren Identitäten wurden sexualisierte Inhalte erstellt und online verbreitet.
Als sie die Fake-Profile entdecken, gerät ihr Leben aus den Fugen. „Ich habe mich geschämt, ich habe mich geekelt“, sagt Theresia. Atessa fühlt sich „klein, machtlos und wehrlos“. Beide kämpfen darum, die Bilder und Profile aus dem Netz zu bekommen.
Panikattacken, Selbstzweifel und der Verlust von Vertrauen prägen ihren Alltag. Doch Atessa und Theresia weigern sich, in der Opferrolle zu bleiben. Sie suchen nach den Tätern, machen ihre Geschichten öffentlich und setzen sich für die Rechte anderer Betroffener ein. „Es hat mir geholfen, nicht nur Betroffene zu sein, sondern auch Expertin“, sagt die Aktivistin Theresia Crone. Atessa findet über den Sport neues Selbstvertrauen und lernt, wieder selbst über ihr Bild und ihren Körper zu bestimmen. Aus Scham wird Selbstermächtigung, aus Ohnmacht Stärke. Autorin Alesia Harrer hat die beiden Frauen für „37°Leben“ begleitet.
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