Gefährliche Wetterextreme - Dürre und Starkregen

Deutschland, 2026
bis 22:35
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • HDTV
  • 20260815214000
VPS 00:00

Seegras gilt als ein Hoffnungsträger im Kampf gegen den Klimawandel. In Aquarien des Kieler Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung versuchen Meeresbiologen wärmeresistente Sorten heranzuzüchten.


Bildauswahl:


Bild 1

Seegras gilt als ein Hoffnungsträger im Kampf gegen den Klimawandel. In Aquarien des Kieler Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung versuchen Meeresbiologen wärmeresistente Sorten heranzuzüchten.


Bild 2

Professor Jürgen Geist von der Technischen Universität München untersucht mit Martina Hopfensberger und Rebecca Höß (v.l.) [CT1.1]die Fluss- und Bachläufe in Oberfranken.


Bild 3

Durch die Simulation von Starkregenereignissen wollen Wissenschaftler des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung den Abtrag von Ackerboden durch Niederschläge berechnen.


Bild 4

Gletscherforscher Christoph Mayer von der bayerischen Akademie der Wissenschaften untersucht an den Gipfeln ums Ötztal die Gletscherschmelze.


Bild 5

Der Erfolg der Renaturierungsmaßnahme ist sichtbar. Die Forellen sind in diesen Flussabschnitt zurückgekehrt ? ein Zeichen für die gute Wasserqualität und die des Flussbetts.


Bild 6

Inventur im Fluss. Die Mitglieder des örtlichen Fischereiverbandes erheben regelmäßig die Fischbestände des Célé.

Übersicht

Der Klimawandel verstärkt die Wetterextreme. Immer öfter kommt es zu Dürre und Starkregen. Ihr Zusammenspiel bedroht Mensch und Natur. Wenn Hitze die natürlichen Lebensräume schwächt, kann ein folgender Starkregen ganze Landstriche zerstören. Im Wechsel beschleunigen Dürre und Starkregen das Artensterben, sie gefährden unsere Trinkwasserversorgung und sogar die Welternährung.

Themen

    Details

    Der Klimawandel hat gravierende Folgen für Mensch und Natur. Flüsse, Wälder, Gletscher, Grundwasser, selbst unsere Äcker und das Leben auf dem Land und in den Städten - alles verändert sich, wenn sich die Erde erwärmt. Das volle Ausmaß dieser Veränderungen ist dabei noch gar nicht bekannt. Der Grund allerdings schon sehr lange: Im Jahr 1834 hat der französische Physiker Émile Clapeyron nachgewiesen: Wärmere Luft hat andere Eigenschaften als kalte. Die aktuell auftretenden direkten Folgen dieser alten Erkenntnis sind die Veränderungen des Wetters. Trockenphasen und Starkregenereignisse werden häufiger und extremer. Sie wüten oft nacheinander in identischen Regionen. Im Wechsel verändern die Wetterphänomene die Lebensräume schneller und auch grundlegender als bisher angenommen - mit fatalen Folgen. Sie verstärken das Artensterben und gefährden den Zugang zu sauberem Wasser und zu Nahrungsmitteln. Weder die Natur noch die Städte und die Gesellschaft sind auf das Tempo der Veränderungen vorbereitet. Filmemacher Torsten Mehltretter hat sich auf Spurensuche begeben und unterschiedliche Wissenschaftler getroffen, die sich mit den Wechselwirkungen beschäftigen. Ihre Erkenntnisse sind beängstigend. An den Gletschern in 3.000 Metern Höhe sind die Folgen genauso zu beobachten wie in Flussbetten und in unterirdischen Grundwasservorkommen. Auch in der Arbeitswelt werden sie inzwischen regelmäßig zum Problem. Noch aber ist Zeit, um auf die Wetterextreme zu reagieren - sofern ihre Weiterentwicklung gebremst und der Ausstoß von Treibhausgasen endlich gestoppt wird.

    Hinweis

    Personen

    Regie:Torsten Mehltretter


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