tephan Gunkel, Flussexperte des BUND Thüringen, beim Exactly-Interview.
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tephan Gunkel, Flussexperte des BUND Thüringen, beim Exactly-Interview.

Stephan Gunkel vom BUND Thüringen erklärt, welche Insekten unter den Steinen in einem gesunden Fluss leben.

Lebendige Flüsse sind ein Arbeitsschwerpunkt von Sabrina Schulz von der Deutschen Umwelthilfe.

Mathias Scholz vom UFZ Leipzig erforscht in einem EU-Projekt, wie Flussauen ihre Schwammfunktion zurückbekommen können.

Bundesumweltminister Carsten Schneider im Interview mit "EXACTLY". Flüsse renaturieren - für Bundesumweltminister Carsten Schneider angesichts des Klimawandels eine Überlebensfrage.

Bundesumweltminister Carsten Schneider im Interview mit "EXACTLY". Flüsse renaturieren - für Bundesumweltminister Carsten Schneider angesichts des Klimawandels eine Überlebensfrage.

Matthias Wiegand, Chef der Agrargenossenschaft Straußfurt, beackert auch Felder an der Unstrut.

Jürgen Jahn und Heiko Schulze sorgen bei den Leipziger Wasserwerken für exzellente Trinkwasser-Qualität.
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Grundwasser, Böden, Fließgewässer: Trockenheit auch abseits des Sommers belastet den natürlichen Wasserhaushaltr. Anfang Juni 2026 sprechen die Hydrologen im Thüringer Landesumweltamt von einem rekordtrockenen Winterhalbjahr: 40 Prozent weniger Niederschlag als im langjährigen Mittel. Der Klimawandel zwingt uns, das zu managen: Vor allem rund um unsere Flüsse müssen wir mehr Wasser in der Landschaft halten. Der Stapel mit den Masterplänen wird immer höher. Europäische Union, Bund, Landesregierungen - alle haben Strategien. Wieso sind sie nicht längst umgesetzt und worum wird so erbittert gestritten.
90 Prozent der Flüsse in Deutschland sind vom Menschen sehr stark verändert - auch in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. An der Wettera im Südosten von Thüringen erklärt Stephan Gunkel vom BUND Thüringen, wie ein Fluss und seine Aue funktionieren, wenn sie im natürlichen Gleichgewicht sind.
Das krasse Gegenteil davon kann man von der Burg Wendelstein an der Landesgrenze Sachsen-Anhalt/Thüringen anschauen: Über Jahrhunderte hinweg haben unsere Vorfahren hier die Landschaft entwässert und dem Fluss Ackerfläche abgetrotzt. Umwelthistoriker Mathias Deutsch erklärt: Was hat unsere Vorväter angetrieben und wie sie vorgegangen? Auenökologe Mathias Scholz vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung erläutert die Folgen: Was passiert dort, wo die Aue einmal war, mit dem Wasser? Was muss dort auf welche Art verändert werden, damit unsere Flusslandschaften wieder ihre natürlichen Funktionen übernehmen können?
Das weiß auch Matthias Wiegand, Geschäftsführer eines Agrarbetriebes in Straußfurt nördlich von Erfurt. Zwischen zu trockenen Frühjahren und Sommern, einem Stausee als Wasserreservoir und den vagen Renaturierungs-Plänen für die Unstrut kämpft er um gute Erträge auf seinen Flächen unmittelbar am Fluss. Seit 30 Jahren wird hier von Renaturierung geredet. Seit Frühjahr 2026 ist das Konzept des Landes Thüringen öffentlich: Erst wird der Hochwasserschutz im Unstrut-Tal neu organisiert, danach renaturiert. Der Zeithorizont enttäuscht vor allem Naturschützer: Erst 2051 sollen alle Pläne umgesetzt sein. Sabrina Schulz von der Deutschen Umwelthilfe geht auf die Schwächen der Masterpläne ein, benennt nötige Ressourcen für erfolgreiche Renaturierung und das, was die Politik schnell entscheiden muss.
Der Leiter des Labors der Wasserwerke Leipzig, Heiko Schulze, führt das „exactly“-Team in die Mulde-Aue. Dort erklärt er, was die Trinkwasserversorgung der Großstadt mit der Qualität des Mulde-Wassers und den Ökosystem-Dienstleistungen der Aue zu tun hat. Und wieviel für Leipzig davon abhängt, dass dieses System auch künftig funktioniert.
Rund um Roßlau in Sachsen-Anhalt haben zwei Flüsse Teile ihrer Auen schon zurückbekommen: Die kleine Rossel und die Elbe als Deutschlands zweitlängster Fluss. Auch da, wo Wasserrückhalt klein anfängt, ist er ein Erfolg. Und da, wo rechtzeitig damit begonnen wurde, inzwischen ein viel beachtetes Beispiel.
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Top-Spielfilm am 05.08.
Jim Knopf bricht mit Lukas, dem Lokomotivführer, zu einer Expedition auf.Henning Baum begibt sich in dieser Romanverfilmung gemeinsam mit Solomon Gordon alias Jim Knopf auf eine abenteuerliche Reise: Die Bewohner der Insel Lummerland staunen nicht schlecht, als sie eines Tages ein Paket erreicht. Darin liegt ein kleiner, namenloser Junge, den sie schon bald Jim Knopf taufen. Die Jahre scheinen...
Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer