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Seit nunmehr acht Stunden trotzen die Krabbenfischer 520 Kilometer vor Dutch Habour einem arktischen Sturmtief. Das heftige Unwetter hat die Männer auf der Rückfahrt in den Heimathafen überrascht. Auf hoher See tobt die Hölle. Vor den Aleuten hat es ein Kabeljau-Fangboot besonders schlimm erwischt. Mitten in der Nacht setzt die Besatzung einen Notruf ab, da das Schiff offensichtlich auf Grund gelaufen ist. Zwei Fischerboote und ein Helikopter der Küstenwache eilen so schnell wie möglich zu Hilfe, doch die Rettungsbemühungen vor Ort gestalten sich schwierig. Der Versuch, die Besatzung bei Windböen von 80 Stundenkilometern mit einem Korb aus der Luft zu bergen, schlägt trotz mehrerer Anläufe fehl.
Hinweis
Sie trotzen selbst extremsten Naturgewalten und riskieren Jahr für Jahr bei eisigen Stürmen vor der Küste Alaskas ihr Leben: die Krabbenfischer in der Beringsee. Ihr Job gehört nicht nur zu den gefährlichsten der Welt, sondern auch zu den lukrativsten. Deshalb halten auch arktische Temperaturen, Monsterwellen von der Höhe eines vierstöckigen Hauses und orkanartige Winde sie nicht ab, auf die Jagd nach den begehrten Königskrabben zu gehen. In den Augen haben die Abenteurer dabei nicht nur Salzwasser, sondern auch Dollarzeichen. Binnen weniger Wochen können sie im nördlichsten Randmeer des Pazifiks nämlich ein Vermögen verdienen. Rund 90 Männer haben in den vergangenen Jahren beim Königskrabbenfang ihr Leben verloren. Doch auch Todesgefahr hält sie nicht auf. In diesem Jahr, zum Start der neuen Fang-Saison, stechen die Besatzungen der „Northwestern“, der „Wizard“, der „Time Bandit“ und vieler anderer Krabbenboote wieder in See. Denn die meisten der wagemutigen Teufelskerle und Seebären scheinen wie geboren für eines der letzten Abenteuer unserer Zeit. Die erfolgreiche - für den „Emmy“ nominierte -Dokumentarserie geht in die fünfte Staffel und zeigt auch in dieser Fangsaison wieder spektakulärere Bilder vom Kampf mit den Elementen.