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In den frühen 2000er Jahren sorgen außergewöhnliche Funde für Aufsehen: Archäologen stoßen auf bisher unbekannte Fragmente der Bibel. Sammler und Forscher reißen sich um die kostbaren Pergamente. Doch ein namhafter Epigraphiker erhebt Zweifel an ihrer Echtheit. Seine Recherchen führen uns an die Schnittstelle von Macht, Manipulation und religiösem Fanatismus.
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Der Fund von mehreren Fragmenten mit biblischen Texten sorgte für Aufsehen auf dem internationalen Antiquitätenmarkt. Sie galten als sensationelle Ergänzung der berühmten „Schriftrollen vom Toten Meer“ - einer der bedeutendsten archäologischen Entdeckungen des 20. Jahrhunderts. Seit 1947 waren in der Wüste von Judäa Tausende Fragmente geborgen worden, die zu den ältesten Zeugnissen des Alten Testaments gelten.
Das Auftauchen neuer Handschriften knapp 60 Jahre später entfachte einen regelrechten Wettstreit unter Sammlern und Forschern. Und die Tragweite der Entdeckungen reichte weit über religiöse Fragen hinaus: Die Handschriften wurden auch zum geopolitischen Streitobjekt im israelisch-palästinensischen Konflikt.
Doch schon kurz nach dem Verkauf der Manuskripte kamen Zweifel auf. Woher stammten die geheimnisvollen Fragmente tatsächlich? Ihre Schrift wich deutlich von den bekannten Manuskripten ab - waren sie Teil eines bislang unbekannten Bestands? Ein internationales Forscherteam nahm die Untersuchungen auf, und bald verdichtete sich der Verdacht, die Stücke könnten Fälschungen sein. Wer aber verfügte über das Wissen, die Materialien und die Raffinesse, um solch täuschend echte Nachbildungen zu schaffen - und zu welchem Zweck?
Die in Israel, den USA, Frankreich, Deutschland und Norwegen gedrehte Dokumentation erzählt die erstaunliche Geschichte der Fundstücke und deckt auf, wem der grandiose Betrug letztlich in die Hände spielte.
Hinweis
Synchronfassung, Foto, Audiodeskription
Personen
| Regie: | Rémi Lainé, Fanny Belvisi |
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