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Um die Jahrhundertwende des vergangenen Jahrhunderts entwickelte Albert Einstein (1879-1955) eine revolutionäre Theorie, die die bis dato bestehenden Vorstellungen von Raum und Zeit völlig neu definierte. Seine Relativitätstheorie war eine Inspirationsquelle für Stephen Hawking (1942-2018). Die beiden Genies prägte ein radikal neues Verständnis vom Universum.
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Albert Einstein fand heraus, dass sich das Universum als Raum-Zeit-Kontinuum verstehen lässt und Anziehungskraft durch eine von Sternen und Planeten hervorgerufene Verzerrung der Raumzeit entsteht. Die Sendung lässt Astrophysiker zu Wort kommen, die heute versuchen, ein neues Verständnis von Einsteins Vorhersagen zu gewinnen. Im Fokus steht dabei das Laser-Interferometer-Gravitationswellen-Observatorium, kurz LIGO genannt, in dem 900 Forschende aus aller Welt arbeiten. Ihr Auftrag ist es, kosmische Gravitationswellen zu untersuchen. Erstmals vorausgesagt wurden diese Wellen 1916 durch die allgemeine Relativitätstheorie Einsteins - die Technik zu ihrer Erfassung gab es damals noch nicht. Wie sehen die Wissenschaftler Einsteins Ideen heute? Und warum lassen sich diese großen Theorien zur Funktionsweise des Universums - Einsteins Relativitätstheorie für das unendlich Große, Hawkings Quantenmechanik für das unendlich Kleine - immer noch nicht in Einklang bringen?
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