Der Beduine Bashir Abu Rabi?a arbeitete 1987 als Assistent beim Film ?Rambo III?. Für ihn hatten die Dreharbeiten in der Wüste Negev auch mit einem realen Besatzungskonflikt zu tun.
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Der Beduine Bashir Abu Rabi?a arbeitete 1987 als Assistent beim Film ?Rambo III?. Für ihn hatten die Dreharbeiten in der Wüste Negev auch mit einem realen Besatzungskonflikt zu tun.

Bashir Abu Rabi?a sammelte Aufnahmen der Wüste Negev. Amerikanischen Filmproduzenten und Offizieren wurde das Beduinenterritorium von Israels Armee zur Verfügung gestellt.

Jahrzehnte lang nutzte Israel das angeblich unbewohnte und unwirtliche Wüstenland der Beduinen als "Militärgebiet". Der damit verbundenen Schutzstatus ebnete den Weg für massive Enteignungen und Vertreibungen.

In den USA und in Israel sah man die Wüste Negev ihrer Topographie als geeignete Kulisse für Hollywood-Megaproduktionen an.
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Der Beduine Bashir Abu Rabi‘a arbeitete 1987 als Assistent für Pyrotechnik und Spezialeffekte an dem Blockbuster „Rambo III“. In diesem Teil der Hollywood-Saga sieht sich Sylvester Stallone als Einzelkämpfer in der afghanischen Wüste sowjetischen Besatzungstruppen gegenüber. Für die wenigen verbliebenen Beduinen hatten die Dreharbeiten in der israelischen Wüste Negev weitreichende Folgen und verschärften den schwelenden Konflikt um Gebietsansprüche.
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„Rambo III“, gedreht 1987 in der israelischen Wüste Negev und 1988 in die Kinos gekommen, war ein Blockbuster der Hollywood-Saga um Sylvester Stallones Kultfigur. Stallone erklärte damals gegenüber einem lokalen Reporter: „Israel bietet die perfekte Kulisse, es ähnelt Afghanistan. Hier herrscht extreme Trockenheit und Israel ist ein Land im Krieg.“ Für die wenigen verbliebenen Beduinen hatte die Produktion weitreichende Folgen und verschärfte den Konflikt um Gebietsansprüche.
Der Beduinen-Aktivist Bashir Abu Rabi‘a stammt aus der Negevwüste und arbeitete als Assistent für Pyrotechnik und Spezialeffekte an dem Blockbuster mit. Doch „Rambo III“ sollte nicht der letzte Film sein, der die Wüste als Kulisse für sich beanspruchte.
Zuvor unveröffentlichte Archivaufnahmen und Dokumente der israelischen Armee geben Einblick in Verträge zwischen israelisch-amerikanischen Produzenten und Armeeoffizieren, Projektangebote und Vereinbarungen mit Stars. Die israelische Armee stellte Drehorte, Militärgerät und ihre Infrastruktur gegen Vergütung für den Filmdreh zur Verfügung und nutzte das Gebiet gleichzeitig als Übungsgelände.
Bashir Abu Rabi‘a sammelte Luftaufnahmen, um das Territorium eines Tages vor dem Internationalen Gerichtshof als rechtmäßiges Beduinenland anerkennen zu lassen, auf dem seit Generationen Beduinenstämme leben. „Under a Blue Sun“ verbindet Filmgeschichte und politische Realität zu einem eindringlichen Blick auf Vertreibung, Macht und Erinnerung.
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