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Fast jeden Sommer verwüsten Brände große Flächen in Europa: Im trockenen Nordwesten Spaniens fressen sich Feuer kilometerweit durch die Berge. In Südwestfrankreich gehen über 1.000 Hektar Weinberge in Flammen auf. Menschen sterben, Landschaften werden ausgelöscht. Fachleute und Forschende erproben europaweit innovative Maßnahmen, um Waldbrände effektiver zu bekämpfen.
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Wälder, Felder und Weinberge verbrennen in kürzester Zeit. Ein sich rasch ausbreitender Großbrand im Département Aude hält im August 2025 Frankreich in Atem. Mehr als 16.000 Hektar Land entzünden die Flammen. Ein Großaufgebot von 2.000 Feuerwehrkräften mit rund 600 Fahrzeugen sowie Löschflugzeugen und Hubschraubern versucht, das Feuer in den Griff zu bekommen.
Kurz darauf steht Spaniens bergiger Norden in Flammen. Eine lange Trockenperiode, Temperaturen von über 40 Grad und starke Winde führten zu einer besorgniserregend schnellen Ausbreitung der Brände im trockenen Terrain. Wege müssen gebahnt und Schneisen geschlagen werden. Viele Gebiete sind allerdings nur per Helikopter erreichbar. Es ist die gefährlichste Brandsaison seit 30 Jahren.
Besonders bedroht ist die Region Attika bei Athen - Europas Brand-Hotspot. Nordöstlich der Stadt grenzen dichtbesiedelte Gebiete an bewaldete Zonen, die immer wieder durch Feuer zerstört werden. Heute ist von der Katastrophe, die im Juli 2018 im Küstenort Mati geschah, kaum mehr etwas zu sehen. Seitdem überwachen hunderte Freiwillige die Umgebung. Wenn irgendwo Rauch aufsteigt, schlagen sie Alarm.
Gleichzeitig entwickeln Forschende im Zentrum für Forst und Technik CTFC im katalonischen Solsona Maßnahmen zur Prävention, um den Betroffenen in den Risikogebieten zu helfen. In Zeiten des Klimawandels fordern sie, gefährdete Landschaften schnell zu verändern. Durch Wassermangel geben viele Bauern ihre Landwirtschaft auf, die Jungen ziehen weg und die verwaisten Flächen verstärken die Brandgefahr - ein Teufelskreis.
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