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Einst durchstreiften zig Millionen Bisons die Ebenen des amerikanischen Westens. Ende des 19. Jahrhunderts gab es in den gesamten USA nur noch knapp 300. Eine umsichtige Schutzpolitik hat sie vom Rande der Ausrottung zurückgebracht, aber auch neue Herausforderungen zu Tage gefördert.
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Die Bisons prägen das Bild des Wilden Westens. Doch das Tier, das einst in Nordamerika weitverbreitet war, drohte im neunzehnten Jahrhundert auszusterben - durch gnadenlose Bejagung, motiviert auch durch den Hass der europäischen Siedler gegenüber den Native Americans, für die der Bison eine Hauptnahrungsgrundlage bedeutete. Im Yellowstone-Nationalpark, der damals gerade neu geschaffen wurde und so gross wie Korsika ist, gab es gerade noch 23 Bisons.
Dank der Gründung des Nationalparks und der Wiederauswilderung von Tieren aus dem Bronx Zoo wurde die Bison-Population gerettet. Die Erholung der Bison-Population ist eine der grössten Errungenschaften der Naturschützenden. Ihr Erfolg übertraf alle Erwartungen und stellte sie gleichzeitig vor neue Herausforderungen. Vor allem im Yellowstone-Park droht eine Überpopulation der Bisons. Wie können wir also neues Land für den Bison sichern? Und wie kann eine friedliche Koexistenz von Mensch und Bison gelingen?
Erstausstrahlung: 05.08.2024
Hinweis
Personen
| Buch/Autor: | Stéphane Jacques |
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