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Im Herzen des Amazonas liegt in Französisch-Guayana ein Stück Europäische Union. Das Überseedepartment schützt seine artenreiche Natur im Kampf gegen illegale Goldwäscher und mithilfe der Wildtierärztin Solène Lefort. Im Dorf Saül unterrichtet Mirabelle Nurgent Schüler aller Altersstufen in einer Klasse. Und beim Karneval in Cayenne bezirzen die „Touloulous“ ahnungslose Kavaliere.
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Französisch-Guayana - ein entlegenes EU-Überseegebiet an der Nordküste Südamerikas. Die Natur ist hier nicht Kulisse, sondern Hauptdarstellerin: 90 Prozent des Landes sind von Regenwald bedeckt. Schutzgebiete wie der Parc Amazonien de Guyane bewahren das fragile Gleichgewicht des Amazonas.Doch das Paradies ist bedroht: Illegale, umweltschädliche Goldwäscherei setzt der Natur zu. Frankreich hat seine Eliteeinheit geschickt - die Fremdenlegion. Unter Capitaine Clément kämpfen nun Legionäre gegen die im Dschungel verborgenen Minen. Mehr als 80.000 Tier- und Pflanzenarten gilt es zu schützen. Wildtierärztin Solène Lefort kuriert Jaguare, Tapire, Papageien - und versorgt ein Brüllaffenbaby, dessen Mutter Jägern zum Opfer fiel.Mitten im Dschungel liegt Saül, nur per Flugzeug erreichbar. Die Schule des Dorfes besteht aus einer einzigen Klasse: Lehrerin Mirabelle Nurgent unterrichtet Kinder im Alter von fünf bis siebzehn Jahren gemeinsam. Doch Französisch-Guayana ist alles andere als hinterwäldlerisch.Der Karneval in der Hauptstadt Cayenne ist berühmt-berüchtigt. Den regieren die Touloulous - maskierte Frauen in fantasievollen Kostümen. Ihre Identität bleibt geheim, sie fordern die Männer zum Tanz auf, und diese dürfen nicht ablehnen. Sinn der Tradition ist es, gesellschaftliche Rollen und Hierarchien zu hinterfragen. Es ist ein frivoles Spiel mit Macht, Identität und Geschlechterrollen, festlich, respektvoll und tief verwurzelt in der kreolischen Kultur. Und in Kourou startet Europa Richtung Zukunft - vom Raumfahrtzentrum im Regenwald.
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