Im Reich der Wolga

Ein Strom wird geboren
Folge 1

bis 02:15
Landschaftsbild
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260713013000
VPS 01:30

Themen

    Details

    Woher nimmt die Wolga ihre Kraft? Die Quelle allein reicht nicht aus, um ihre Größe zu erklären. Die Wasserwelten von Waldai nordwestlich von Moskau speisen den Fluss bereits kräftig. Zusätzlich lassen die Schneemassen des Uralgebirges und die Tiefenwasser der nordischen Urwälder ihn zu einem mächtigen Strom anschwellen. Der erste Teil der dreiteiligen Dokumentation führt vom Quellplateau bis zu den großen Nebenflüssen des Ural. Obwohl am Rand des dicht besiedelten Europas gelegen, bietet das Flussreich der Wolga auch heute noch überraschend viel Raum für ungezähmte Natur. Im Einzugsgebiet liegen Dutzende Naturschutzgebiete und Reservate. Nirgendwo sonst in Europa gibt es noch so großflächig intakte Flusslandschaften und Feuchtgebiete. Auwälder, Moore, Wiesen und Überschwemmungsflächen begleiten die Niederungen von Oka, Sura, Kama, Wetluga und Samara. Es sind nur Nebenflüsse des riesigen Hauptstroms, doch meist größer als Rhein, Main und Elbe. Infolge des Zweiten Weltkriegs sind die zentralrussischen Wälder stark geschrumpft. Auch die Besiedlung, Staudämme und die Landwirtschaft fordern ihren Tribut. Doch im riesigen Einzugsgebiet der Wolga ist noch immer Platz für wilde Tiere. Wisente, Elche und Wildschweine leben im waldreichen Norden des Wolga-Stromtals neben Biber, Nerz und Fischotter. Die Flusslandschaften sind Lebensräume für Arten, die in Westeuropa kaum mehr vorkommen. Vielleicht noch nie wurde Europas größter Strom so umfassend porträtiert: Opulente Bilder und atemberaubende Flugaufnahmen wechseln mit selten zuvor dokumentiertem Tierverhalten.

    Hinweis

    [Ton: Audiodeskription ]

    Personen

    von:Henry Mix

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