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Die Bewohner im oberen Murtal haben einen besonderen Bezug zu ihren Hausbergen - ihren „stillen Riesen“. Der Lieblingsberg von Elisabeth Kogler etwa ist der Gstoder.Elisabeth Kogler ist Bergwanderführerin und bringt den Gästen in der Region Natur und Berge näher. Schon als kleines Kind schleppten sie ihre Eltern mit auf die Berge, wo sie sie die letzten 30 Meter auf den Gipfel laufen ließen.Elisabeth versuchte sofort, das Gipfelkreuz auszugraben, da sie damals noch nicht wusste, wozu dieses gut sein soll.Die Menschen, die um den Greim leben, wissen, wozu ein Kreuz am Gipfel gut ist. Denn seitdem am Greim ein Kreuz steht, hat es keine Hungersnot mehr in der Region gegeben. So war für alle klar, dass man ein neues Gipfelkreuz aufstellen musste, als das alte entfernt wurde. Sie trugen eine lebensgroße Christusfigur zum Gipfel, um sie dort zu montieren.Der höchste Berg in der Region Murau ist der Preber. Mit 2740 Metern Höhe ist er der markanteste und herausforderndste Berg der „stillen Riesen“. Für die Menschen in der Krakau, einer Hochebene über Murau, ist er der Hausberg. Seine wahre Gewalt erfährt man aber erst, wenn man oben ist, sagen sie.
Hinweis
Personen
| von: | Eva Maria Berger, Wolfgang Niedermair |