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Die Freude im Tierpark Berlin ist groß: Nach sechsjähriger Bauzeit kann das modernste Elefantenhaus Europas in Friedrichsfelde eröffnet werden. Damit kehrt auch die fünfköpfige Elefantenfamilie um Leitkuh Pori nach Berlin zurück. Der Film begleitet diesen besonderen Neuanfang und zeigt, wie unterschiedlich der Umgang mit Wildtieren im Zoo heute bewertet wird.
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Insgesamt sechs Jahre lang hat die afrikanische Elefantenfamilie um Leitkuh Pori aus dem Tierpark Berlin im Bergzoo Halle gelebt. Nun kehren Mutter, Tochter Tana und die drei Enkel Tamika, Elani und Simon zurück nach Berlin-Friedrichsfelde. Das umfangreich sanierte Elefantenhaus gehört heute zu den modernsten Anlagen Europas.Das gesamte Areal bietet den Dickhäutern nun eine naturnah gestaltete Fläche von ca. 20.000Quadratmetern sowie die Möglichkeit, in ihrem natürlichen Familienverband zu leben. Das war vorher nicht so. Eingebettet in eine umliegende „Savannen-Landschaft“, gekoppelt mit einem zeitgemäßen Tierbeschäftigungs- und Trainingskonzept, modernisiert der Berliner Tierpark die Zootierhaltung maßgeblich.Ein Schwerpunkt wird in Zukunft die Beschäftigung der Tiere - zum Beispiel durch eine Heupellets-Weitwurfmaschine - sein. Dem gegenüber steht die Perspektive des organisierten Tierschutzes, der eine Haltung und Zucht von Elefanten in zoologischen Einrichtungen grundsätzlich infrage stellt.Auch außerhalb von Berlin und Brandenburg wird das öffentlich finanzierte Vorhaben aufmerksam verfolgt. Unvorhergesehene Herausforderungen wie die Pandemie, der Ukrainekrieges und die aufkommende Inflation haben die für 2023 geplante Eröffnung auf den Sommer 2026 verschoben. Darüber hinaus ist das gigantische Bauvorhaben mit über 50 Mio. € inzwischen deutlich teurer als ursprünglich geplant.Die Reportage begleitet neben letzten Bauarbeiten am Elefantenhaus auch den aufwendigen Transport der tierischen Großfamilie aus Sachsen-Anhalt nach Berlin sowie ihre ersten Tage in neuer Umgebung. Wie werden sich die Dickhäuter in dieser Welt verhalten?Am Beispiel der Rückkehr der Giganten wird deutlich, wie grundlegend sich Zootierhaltung verändert und wie unterschiedlich dieser Wandel bewertet wird: als Fortschritt oder als grundsätzliches Problem.
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