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In den Weiten des Südpazifiks liegt die Republik Fidschi. Die meisten der gut 300 Fidschi-Inseln sind verwitterte Spitzen erloschener Vulkane. Steile Berge und weiße Strände bestimmen das Landschaftsbild. Die schmalen Strandstreifen und Küstenregionen der Inseln sind am dichtesten besiedelt. Doch je weiter man ins Landesinnere kommt, desto schwieriger werden die Lebensumstände. Es herrschen tropische Hitze und Dauerregen, die Hänge der Vulkane sind von dichtem Urwald bedeckt. Der Film spürt dem Leben der Menschen auf Fidschi nach und führt in diese faszinierende Inselwelt im Südpazifik.
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In den Weiten des Südpazifiks, in einer blauen Unendlichkeit, liegt die Republik Fidschi. Steile Berge und weiße Strände prägen die Landschaft auf den rund 300 Fidschi-Inseln. Die schmalen Strandstreifen und Küstenregionen der Inseln sind am dichtesten besiedelt. Doch je weiter man ins Landesinnere kommt, desto schwieriger werden die Lebensumstände. Tropische Hitze und Dauerregen herrschen vor, die Hänge der Vulkane sind von dichtem Urwald bewachsen. Nur wenige Wege führen hinauf in die abgelegenen Regionen. Das Leben in den kleinen Dörfern ist noch stark von den Traditionen der indigenen Bevölkerung geprägt. So auch auf der Insel Mbenga südlich der Hauptinsel Viti Levu. Wenn ein Junge 16 Jahre alt wird, muss er erstmals den Ritus des Feuergehens bestehen. Stundenlang werden die Steine im Feuer erhitzt, bis sie zu glühen beginnen. Anschließend gehen die Männer des Dorfs barfuß über die heißen Steine. Der Schutz eines Gottes, so sagt es die Tradition, bewahrt sie davor, sich zu verbrennen. Auf den Fidschi-Inseln leben nicht nur Polynesier und Melanesier. Als sich Europäer auf dem Archipel niederließen, brachten sie Arbeiter mit, die auf den Zuckerrohrplantagen eingesetzt wurden - meist aus der damaligen britischen Kolonie Indien. Deren Nachfahren leben bis heute auf Fidschi und stellen inzwischen einen großen Teil der Bevölkerung des Inselstaats. Den Mix aus polynesischer, europäischer und indischer Kultur erlebt man besonders eindrucksvoll in der Hauptstadt Suva. Dort stehen britische Kolonialgebäude neben modernen Hochhäusern und hinduistischen Tempeln.
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