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Auf dem größten aller Kontinente lebt eine artenreiche Tierwelt. Die neue Naturdokureihe „Asien“ zeigt die vielfältigen Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren.Diese Folge der Koproduktion von ZDF/„Terra X“ und der BBC schildert, mit welchen verblüffenden Strategien sich die Meeresbewohner Asiens an das Leben in den Ozeanen angepasst haben - denn überall lauern Gefahren und Herausforderungen.Im Westpazifik spielt sich jedes Jahr ein Drama ab. Halfterfische versammeln sich hier in großen Schwärmen, bevor sie das Riff verlassen, um zu laichen. Schnell ziehen sie die Aufmerksamkeit von Grauen Riffhaien auf sich. Die beste Chance zu überleben haben die Halfterfische, wenn sie in einem dichten Schwarm zusammenbleiben. Doch die Haie treiben sie auseinander, um dann einzelne Fische zu verschlingen. Nach zwei Stunden Jagd hat nur ein Grüppchen besonders fitter Halfterfische die Selektion überlebt. Ein bisschen Glück war sicherlich auch im Spiel. Doch es sind genug, um in diesem Teil der Welt für den Erhalt ihrer Art zu sorgen. Wo genau sie laichen, bleibt ihr Geheimnis.Bei Schlammspringern geht es beschaulicher zu. Diese kuriosen Fische besiedeln unter anderem die Mangrovensümpfe Südostasiens - und sie beherrschen ein paar erstaunliche Tricks. Solange sie nass bleiben, können sie über die Haut Sauerstoff aus der Luft aufnehmen und atmen. So können sie den Großteil ihres Lebens außerhalb des Wassers verbringen. Sie sind Wanderer zwischen den Welten. Kräftige Brustflossen ermöglichen ihnen, sich an Land fortzubewegen. Außerdem können sie ihren Körper wie eine Feder anspannen und sich weg katapultieren. Bis zu einem Meter weit können die kleinen Athleten springen, obwohl sie selbst nur wenige Zentimeter lang werden.Ganz andere Dimensionen erreichen Pottwale. Selbst die Jungen sind bei der Geburt schon drei bis vier Meter lang - echte Riesenbabys. Wie die meisten Tierkinder müssen auch sie viel lernen. Beispielsweise, wie man zum Schlafen senkrecht im Wasser steht. Um den nötigen Auftrieb zu erhalten, muss ein unerfahrener Wal genau die richtige Menge an Luft in der Lunge behalten. Zu wenig Luft und er sinkt - es ist eine Kunst. Die Erwachsenen korrigieren seine Fehler behutsam und nachsichtig.Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und neueste Unterwassertechnik ein. So liefert die Naturdokureihe „Asien“ nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse.
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[Ton: Audiodeskription ]
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