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Sommer und Urlaub gehören für die meisten zusammen. Und trotz unsicherer Weltlage und hoher Preise bleibt die Reiselust. Urlaub als Konzept gegen die Krisen, die den Alltag bestimmen.
Auch die Tourismusbranche selbst kämpft inzwischen mit unterschiedlichsten Problemen: vom Overtourism über Hitze- bis Reisewarnung. Die „WeltWeit“-Reporter haben sich angeschaut, welche Konzepte Länder gegen die jeweiligen Krisen entwickeln.
Das On-und-Off im Iran-Krieg hat den Nahen Osten als Drehscheibe für Flüge nach Asien unsicher gemacht. Urlaubsziele in Lateinamerika werden daher immer beliebter. Mexiko will sein Image als gefährliches Land im Griff der Drogenkartelle loswerden und setzt auf den Trend des Alleinreisens. Vor allem Frauen entscheiden sich zunehmend dafür, Länder auf eigene Faust zu entdecken. Für viele steht dabei der Wunsch nach Unabhängigkeit, Selbstbestimmung und persönlicher Freiheit im Mittelpunkt. Isabella Purkart trifft eine amerikanische Touristin, die davon überzeugt ist, dass das Land für Reisende weitgehend sicher ist und viel zu bieten hat: glasklares Wasser, freundliche Menschen und eine beeindruckende landschaftliche Vielfalt.
Auch Venezuela will künftig vom Lateinamerika-Reiseboom profitieren. Der Sturz von Präsident Maduro durch die USA hat die Situation verändert. Seit wenigen Wochen landen - erstmals nach sieben Jahren - wieder Linienflüge aus Amerika in Caracas. Die bekannte „Isla de Margarita“ war einst ein Hotspot für Karibikurlauber und eine fixe Anlaufstelle für Kreuzfahrtschiffe. Heute stehen die meisten großen Hotels und Ferienanlagen als leere Hüllen in der Landschaft. Während der US-Sanktionen kamen kaum Touristen. Bis heute sind die Traumstrände fast menschenleer, doch das soll sich bald ändern. Patrick A. Hafner schaut sich an, wie die Karibikinsel wieder zur Top-Urlaubsdestination werden soll.
Overtourism und anhaltende Hitzeperioden machen Sommerurlaub in Spanien immer öfter zur Herausforderung. Vor allem Städtereisen werden in den Monaten Juli und August wegen Rekordtemperaturen, Touristenmassen oder wegen beidem zur programmierten Qual. Das Zauberwort heißt Nachttourismus. Josef Manola erkundet in seiner Wahlheimat Madrid, welche Aktivitäten Besucher bis spät in die Nacht machen können und ob sie die Besucherströme wirklich über einen größeren Zeitraum verteilen: von nächtlichen Stadtrundfahrten, über spezielle Tapas-Lokal-Touren bis Flamencoshows in Kellergewölben, um der Hitze zu entkommen.
Drei Reporter auf Spurensuche. Jeweils ein Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und aus verschiedenen Regionen der Welt.
Wie gehen andere Länder mit aktuellen Problemen wie Wohnungsnot, Altersarmut oder dem kränkelnden Gesundheitssystem um? Welche Erfolgsmodelle gibt es? Und sind sie auf Österreich übertragbar?
Wo gehen Sachen richtig schief, und wie hängen die Dinge zusammen?Die „WeltWeit“-Reporterinnen und Reporter sind unterwegs, fragen nach und suchen gemeinsam nach Antworten.
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Personen
| von: | Isabella Purkart, Patrick A. Hafner, Josef Manola |