Tracks East

Deutschland, 2026
bis 00:45
Magazin
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • 20260520001500
VPS 00:00

Übersicht

Fünf Jahre nach der Taliban-Machtübernahme prägen Unterdrückung und Angst den Alltag in Afghanistan, besonders für Frauen. Nur wenige Bilder aus dieser Realität schaffen es nach draußen. Doch es gibt Widerstand: Eine Frau betreibt heimlich einen Schönheitssalon, mit dem Risiko verraten zu werden. Andere müssen fliehen, wie die MMA-Sportlerin, die in Pakistan weitertrainiert.

Themen

    Details

    Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban ist das Leben in Afghanistan für viele zur täglichen Gratwanderung geworden. Besonders Frauen sind betroffen: Ein neues Strafgesetzbuch verschärft die Unterdrückung, Bildung und Arbeit bleiben ihnen weitgehend verwehrt. Doch trotz dieser Realität zeigen viele Afghaninnen beeindruckende Widerstandskraft. In Herat trifft „Tracks East“ auf eine Frau, die ihren Schönheitssalon nach dem Verbot ins Private verlagert hat. Heimlich empfängt sie Kundinnen und bildet andere junge Frauen aus - ein stiller Akt des Widerstands gegen das System. Und doch kann sie jederzeit von einer ihrer Kundinnen verraten werden. Auch wenn in Kabul, der Hauptstadt des Landes, die Situation für Frauen etwas freier ist, wie für die Schneiderin Humaira, sind sie gezwungen, neue Wege aus der Unterdrückung zu finden. Auch jenseits der Landesgrenzen ist Sicherheit keine Selbstverständlichkeit. Die 20-jährige Arezo, Angehörige der Hazara-Minderheit, flieht zu ihren Verwandten nach Pakistan. Als MMA-Kämpferin und junge Frau hat sie in Afghanistan keine Zukunft. Doch auch im Exil lebt sie in Angst vor Abschiebung und Gewalt. Es gibt in Europa nirgends so viele Afghaninnen und Afghanen wie in Hamburg. Hier setzen Künstler wie Farhad Samadzada, alias Farhot, ein Zeichen gegen Vorurteile. Mit Musik, die traditionelle Klänge aufgreift, erzählen sie von einer Kultur, die mehr ist als Krieg und Flucht.

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