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Diese Folge „XY?-?Spuren des Verbrechens“ widmet sich Tötungsdelikten an Frauen, bei denen Motive wie Macht, Kontrolle und Besitzdenken eine zentrale Rolle spielen. Journalistin und Moderatorin Helene ?Reiner präsentiert mehrere prägnante Fälle aus dem Archiv von „Aktenzeichen?XY.? Ungelöst“ und ordnet ein, warum Gewalt in engen sozialen Beziehungen besonders häufig Frauen trifft. Zu den behandelten Fällen gehört unter anderem ein Doppelmord an Mutter und Tochter, der in den 1970er-Jahren bundesweit für Entsetzen sorgte, ebenso wie das Verbrechen an einer Frau, die aus dem verletzten Ehrgefühl ihres Partners heraus getötet wurde. Fabian?Puchelt vom Landeskriminalamt Bayern erklärt, warum Ermittlungen im häuslichen Umfeld oft besonders schwierig sind, und zeigt auf, welche Möglichkeiten die Polizei hat, um gefährdete Frauen zu schützen. Ergänzend kommt ein Richter zu Wort, der erläutert, warum sich die Rechtsprechung mit dem Begriff Femizid bis heute schwertut. Für Helene ?Reiner ist klar: Femizide sind eine erhebliche gesellschaftliche Herausforderung und machen deutlich, wie dringend Aufklärung und Präventionsarbeit notwendig sind.
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